Radweginitiative L 94 bei Minister Meller: „An diese Straße gehört ein Radweg“

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Anhand von Plänen und Skizzen wurde im Landtag der aktuelle Stand vorgestellt. Das Foto zeigt von links: Bernd Gieshoidt, Cord und Svetlana Möllering (Radwegverein), Gerda Hövel, Bernd Althusmann, Martin Lührmann (Radwegverein), Reinhard Scholz und Tanja Sauerbey (Wirtschaftsministerium). Foto: Hans-Jörg HaferkampAnhand von Plänen und Skizzen wurde im Landtag der aktuelle Stand vorgestellt. Das Foto zeigt von links: Bernd Gieshoidt, Cord und Svetlana Möllering (Radwegverein), Gerda Hövel, Bernd Althusmann, Martin Lührmann (Radwegverein), Reinhard Scholz und Tanja Sauerbey (Wirtschaftsministerium). Foto: Hans-Jörg Haferkamp

pm Wellingholzhausen/Hannover. Ausgesprochen beeindruckt zeigte sich Wirtschaftsminister Bernd Althusmann vom Vorhaben und der Präsentation der Radweginitiative Radweg L 94 Himmern am Donnerstagabend im Landtag. Er sicherte den Vertretern der Initiative „größtmögliche Unterstützung“ bei der Realisierung des Projektes zu.

Mit dabei waren die Ortsbürgermeister von Wellingholzhausen und Melle, Bernd Gieshoidt und Gerda Hövel sowie Melles Bürgermeister Reinhard Scholz.

„Die Lücke endlich schließen“

Für den Verein leitete Hans-Jörg Haferkamp mit einem Blick in die Vergangenheit in die Diskussion ein. Seit über 30 Jahren gebe es Initiativen zur Realisierung einer Radwegverbindung an der Wellingholzhausener Straße. Drei Teilabschnitten seien realisiert, aber es fehle ein Lückenschluss von rund 3,5 Kilometern. Haferkamp verwies auf die stark zunehmende Verkehrsbelastung sowohl durch regionalen aber auch durch den überregionalen Verkehr. Neben den Sicherheitsaspekten seien bei einem Lückenschluss auch touristische und infrastrukturelle Gewinne zu berücksichtigen. „An diese Straße gehört ein Radweg“, sind sich die Initiatoren einig.

Mittlerweile habe der Verein eine Machbarkeitsstudie erarbeitet und stehe mit dem Landesstraßenbauamt in Osnabrück und der Stadt Melle in sehr gutem Kontakt. Auch eine positive Bewertung durch das Verkehrsschaugremium liege mittlerweile vor.

Minister für Verzahnung

Althusmann bezeichnete Bürgerradwege – auch unter Beteiligung der Kommunen - als sehr gute Ansätze. Der Minister warb für die Verzahnung von Aktivitäten und nannte beispielhaft die Digitalisierungsoffensive. „Wenn Breitbandkabel verlegt wird, muss geschaut werden, inwieweit dies mit weiteren Maßnahmen verzahnt werden kann, ehe der Graben wieder geschlossen wird.“

Erfreut waren die Vertreter der Initiative i über die konkrete Zusage des Ministers, den Radweg nach Fertigstellung in die Baulast des Landes zu übernehmen. Diese Zusage sei Grundvoraussetzungen für eine erforderliche vertragliche Vereinbarung zwischen dem Verein, der Stadt und dem Land.

Auf die Frage nach einem konkreten Realisierungstableau zeigten sich die Teilnehmer optimistisch. Vereinbarung, Planungsauftrag, Plan- und Ausführungsgenehmigung seien nächste Schritte. Außerdem gelte es, parallel Geld einzuwerben, um die Finanzierung zu sichern.


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