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Wegen Schäden geschlossen Wie geht es mit der Meller Skateranlage weiter?

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Ob die Meller Skateranlage wirklich nur „vorübergehend“ geschlossen ist, wird sich in der kommenden Woche erweisen. Foto: Michael HengeholdOb die Meller Skateranlage wirklich nur „vorübergehend“ geschlossen ist, wird sich in der kommenden Woche erweisen. Foto: Michael Hengehold

Melle. Wegen einiger Schäden ist die über 20 Jahre alte Meller Skateranlage neben dem Wellenfreibad bereits seit Ende Juli geschlossen. In der letzten Augustwoche will die Stadtverwaltung ermitteln, wie es weitergehen soll.

Dass sich der Skateplatz in einem schlechten Zustand befindet, ist kein Geheimnis. Mitte Juli hatte im Rahmen des Ferienpasses ein dreitägiger Skate-Workshop für Kinder und Jugendliche stattgefunden. Der hätte eigentlich auf der Anlage durchgeführt werden sollen, musste dann aber wegen Regens - es hat tatsächlich auch geregnet in diesem Jahrhundertsommer - in die Turnhalle der Grönenbergschule verlegt werden. Das sorgte zunächst für lange Gesichter bei den Trainern von Skate-Aid, allerdings nur, bis sie die Meller Anlage gesehen hatten – dann waren sie ganz froh über den Regen, was bei Skatern eher selten vorkommt.

Loch in der Rampe

Zwei Wochen später hat die Stadt die Anlage „aus Sicherheitsgründen“ komplett gesperrt, wie der städtische Mediensprecher Jürgen Krämer auf Anfrage unserer Redaktion bestätigt. „So trat beispielsweise in einer der Rampen ein Loch auf, das eine Gefahr für Skater darstellt“, führt der Stadtsprecher genauer aus.

Wie es nun weitergehen soll, wird in dieser, der letzten Augustwoche ermittelt. Dann soll ein Ortstermin der Stadtverwaltung Aufschluss darüber geben, wie sie weiter verfahren kann. Zu befürchten ist jedoch, dass die Anlage zu marode ist, um weiter Geld hinein zu stecken. Ohnehin hatte die Politik bereits im März beschlossen, dass die Anlage für 150.000 Euro erneuert werden soll. Im Vorfeld hatte das Jugendparlament dafür ein Konzept erarbeitet und dem Ausschuss für Bildung und Sport präsentiert. Die neuen Rampen sollen aus Beton und mithin deutlich haltbarer sein. Vor 2019 wird da allerdings kaum etwas passieren.


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