Ideen müssen noch abgesegnet werden Wellness-Therme und Ferienhäuser: Van der Valk Hotel Melle will aufstocken

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Melle. Das Hotel Van der Valk in Melle hat viel vor: Die Hotelleitung möchte eine Etage auf das vorhandene Gebäude aufsetzen, am gegenüberliegenden Waldrand Ferienhäuser bauen und eine Wellness-Therme errichten.

Noch sind das Ideen, die sich Hotel-Chef Alex Luiten zunächst von der Holding der niederländischen Van-der Valk-Hotelkette absegnen lassen muss. Geschäftsführer Luiten stammt, wie immer in dem Familienkonzern, selbst auch aus der Familie Van der Valk.

Aber die Pläne haben es in sich: Eine Aufstockung des Vier-Sterne-Hotels um ein Stockwerk ist nach den Worten von Alex Luiten genehmigungsfähig. Zurzeit würden die Kosten für die Baumaßnahme ermittelt. Da sie auch die Aufzüge des Hotels unmittelbar berührt, werden auch deren Ertüchtigung oder ihr Austausch durchkalkuliert. „Neue Aufzüge scheinen momentan die sinnvollste Lösung zu sein“, erklärte der Hotel-Manager.

Wer von den Zimmern des Hotels in südwestliche Richtung auf das kleine Schmalenau-Waldstück blickt, erkennt am Rand die Freifläche des früheren Krüger-Hofs. Das Fachwerkhaus ist vor Jahren abgebrannt. Hier will die Van-der-Valk-Gruppe eine kleine Ferienhaus-Siedlung entstehen lassen. „Das wäre eine tolle Stelle“, schwärmte Luiten am Donnerstag bei der ersten Vorstellung der Pläne. Angedacht sind fünf hochwertige Ferienhäuser mit insgesamt zehn Wohnungen. Das Ensemble soll in einer Art Fachwerkstil realisiert werden. „Auch dazu läuft zurzeit eine Wirtschaftlichkeitsanalyse“, sagte Luiten.

Mit Show-Brauerei

Und dann schwebt ihm noch eine Wellness-Therme à la Bali-Theme oder Carpesol neben dem Hotel vor. Sie soll aber nicht nur Hotelgästen dienen, sondern auch der breiten Öffentlichkeit offenstehen. Möglicherweise kommt ein Standort im Bereich der jetzigen Parkplätze im Zufahrtsbereich des Hotels infrage. „Das würden wir aber auch gemeinsam mit einem Partner umsetzen wollen, der aus der Thermen-Branche kommt“, hob der Hotelmanager hervor.

Während diese drei Ideen wie gesagt noch von der Zustimmung der Holding abhängen, sind andere Vorhaben für 2019 bereits spruchreif. So soll im nächsten Jahr das Restaurant in Richtung der jetzigen Bar in das Foyer hinein verlängert werden. Auf diese Weise entstünde dort ein separates Esszimmer für Gesellschaften.

Die Bar zieht um

Die Bar selbst, in der geraucht werden darf, zieht dann an die Terrasse um. „Außerdem bekommt das Restaurant eine eigene Show-Brauerei“, betonte Luiten.

Das Hotel verfügt über insgesamt sechs Suiten. Alle werden im nächsten Jahr renoviert und zwei komplett neu gestaltet: Die Hochzeitssuite wird einer Modernisierung unterzogen. Die Beduinen-Suite hat dann ausgedient und wird zu einer der momentan angesagten exklusiven Loft-Suiten.

Handwerker aktiv

In diesen Tagen haben die Handwerker bereits in der Veranstaltungsetage das Sagen. Dort im ersten Stock werden die bisherigen Durchgänge von den lichtdurchfluteten Sälen zu den Fluren und dem kleinen Foyer durch große Glasportale ersetzt. „Dann wird es da viel heller“, freute sich Luiten. Außerdem werden Lampen ausgetauscht, und sämtliche Wände erhalten einen neuen Anstrich oder neue Tapeten.


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