Martinikirche: Historisches Foto Melle-Buer zu Beginn des vorigen Jahrhunderts

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Ein Blick auf die Martinikirche Buer zur Beginn des 20. Jahrhunderts.Foto: Archiv Meller KreisblattEin Blick auf die Martinikirche Buer zur Beginn des 20. Jahrhunderts.Foto: Archiv Meller Kreisblatt

Buer Ein altes Foto, wohl vom Beginn des 20. Jahrhunderts, zeigt einen Blick auf die Martinikirche in Buer.

Um diesen historischen fotografischen Blick vom Westen auf die Martinikirche mit dem davorliegenden „Osnabrücker Tor“ als Durchfahrt in die Kirchhofsburg beschreiben zu können, haben wir Dieter Huntebrinker als Vorsitzenden des Heimat- und Verschönerungsvereins Buer um eine Einordnung gebeten.

„Links vorne eine ,Honoration‘ vor dem Haus Niedermeier“ schreibt Huntebrinker mit einem Augenzwinkern. Als Honoratioren bezeichnet man seit dem 19. Jahrhundert Bürger, die aufgrund ihres herausgehobenen sozialen Status im kleinstädtischen Milieu und größeren Dörfern Ansehen genießen, schreibt Wikipedia. Typische Beispiele sind der Lehrer (Schulmeister), der Pfarrer, der Richter, der Arzt, der Tierarzt, der Postmeister, der größte Bauer am Ort oder – falls vorhanden – ein Fabrikbesitzer.

Hinter dem Haus Niedermeier schließt sich die Poststelle an, es folgen, links und rechts vor dem Tor, die Häuser der Familien Korfhage.

„Die Friedhofsmauer auf der rechten Seite wurde in den 60-er Jahren zurückversetzt, es entstanden Neubauten des Radiogeschäftes Rudolf Neubäcker und später die Geschäftsstelle der Kreissparkasse“, schreibt Huntebrinker weiter.


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