Polizei geht Streife Nun auch Sicherheitsdienst im Meller Wellenfreibad

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Unübersehbar präsent: Ein Fahrzeug des Sicherheitsdienstes vor dem Meller Wellenfreibad. Foto: Christoph FrankenUnübersehbar präsent: Ein Fahrzeug des Sicherheitsdienstes vor dem Meller Wellenfreibad. Foto: Christoph Franken

Melle. Nach der Massenschlägerei zwischen Angehörigen von Großfamilien im Meller Wellenfreibad vor drei Wochen hatte die Polizei ihre Präsenz dort sofort verstärkt. Unterstützt wird sie seit neuestem auch von Mitarbeitern eines privaten Sicherheitsdienstes.

Für die Meller Polizei verwies Peter Kleinfeld auf ein mit der Stadtverwaltung abgestimmtes Sicherheitskonzept für das Bad. Das beinhalte aber weiterhin regelmäßige Streifgänge über das Freibad-Geländes durch Polizeibeamte. Auch beispielsweise am Freitagvormittag patrouillierten Beamte dort.

Die Stadtverwaltung habe sich angesichts der großen Hitze und den damit verbundenen hohen Besucherzahlen von mehr als 2000 Personen täglich dazu entschlossen, einen privaten Sicherheitsdienst aus Georgsmarienhütte für das Wellenfreibad zu verpflichten, bestätigte am Freitag ebenfalls auf Anfrage unserer Redaktion Stadtsprecher Jürgen Krämer. Durch deren Präsenz würden auch die Schwimmmeister entlastet. (Weiterlesen: Vierjähriger Junge nach Badeunfall in Osnabrücker Krankenhaus gestorben)

Immer nachmittags

Die beiden Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes sind demnach jetzt täglich ab 15.30 Uhr für rund vier Stunden im Einsatz. Die Nachmittage sind die Zeit mit dem höchsten Besucheraufkommen. Die Wachleute sollen nach Angaben Krämers im Fall des Falles deeskalierend wirken und tätliche Auseinandersetzungen unter den Badegästen verhindern.

Der Sicherheitsdienst sei ausgewählt worden, weil er schon für andere Bäder wie das Nettebad in Osnabrück tätig sei.

Das Nettebad setzt zusammen mit der DLRG zudem auf Streitschlichter. „Das sind junge Leute, die ein bisschen auf Augenhöhe mit den Gästen arbeiten können und auch in Dialog mit ihnen treten können“, sagte Stadtwerke-Sprecher Marco Hörmeyer. Junge Streitende würden nämlich zum Teil aggressiver reagieren, wenn sich ein Schwimmmeister einschalte.


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