FDP-Abgeordneter in Melle Runde in Melle einig: Bürokratie überall abbauen

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Ein Gruppenbild vor dem Betrieb von Fliesenlegermeister Ulrich Ströcker: Alwin Lemp, Edith Kaase, Gerhard W. Barmeier, Arend Holzgräfe, Matthias Seestern-Pauly, Marcel Schröter, Ulrich Ströcker, Heiner Thöle und Johannes Balsing (von links). Foto: Felix BensmannEin Gruppenbild vor dem Betrieb von Fliesenlegermeister Ulrich Ströcker: Alwin Lemp, Edith Kaase, Gerhard W. Barmeier, Arend Holzgräfe, Matthias Seestern-Pauly, Marcel Schröter, Ulrich Ströcker, Heiner Thöle und Johannes Balsing (von links). Foto: Felix Bensmann

pm/fr Melle. Während der parlamentarischen Sommerpause machte auch der FDP-Bundestagsabgeordnete Matthias Seestern-Pauly eine Reise durch seinen Wahlkreis und durch Niedersachsen. Dabei besuchte er unter anderem Melle.

Gemeinsam mit Vertretern des FDP-Stadtverbandes wurden zwei mittelständische Unternehmen besucht. Die Tour begann zunächst mit einem „Arbeitsfrühstück“ beim Unternehmernetzwerk BNI mit rund 40 Selbstständigen und Freiberuflern. Es entwickelte sich eine hochinteressante Gesprächsrunde.

Anschließend besuchte die Gruppe die Physiotherapiepraxis von Michael König in Gesmold. Nach der Besichtigung der hell, und patientenfreundlich eingerichteten Praxis kam es zu dem gewünschten Gedankenaustausch über die Zugzwänge und die bürokratischen Vorgaben des heutigen Gesundheitswesens.

Konzentration auf den Patienten

„Der bürokratische Aufwand muss auf ein erträgliches Maß reduziert werden, damit sich Therapeuten wieder auf das Wichtigste - den Patienten - konzentrieren könnten“, forderte König. Außerdem beklagte er die hohen Kosten der Ausbildung für die jungen Berufseinsteiger.

Der Abschluss des Informationsbesuches fand im Fliesenfachgeschäft von Ulrich Ströcker in Bruchmühlen statt. Ströcker berichtete von den Schwierigkeiten, überhaupt Auszubildende und Fachkräfte zu finden. Außerdem habe der Wegfall der Meisterprüfung dazu geführt, dass es zwar mehr Betriebe gebe. Aber die wenigsten davon seien in der Lage eine Berufsausbildung durchzuführen.

Für die Runde war nach Abschluss der geführten Gespräche eines ganz klar: Es bedürfe dringend einer Reduzierung des bürokratischen Aufwandes in allen Bereichen.


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