Nach Netz-Zusammenbruch 2017 Kostenloses W-Lan zur Gesmolder Kirmes

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Jeweils exklusiv zur Gesmolder Kirmes werden die Lebkuchenherzen hergestellt. Foto: Michael HengeholdJeweils exklusiv zur Gesmolder Kirmes werden die Lebkuchenherzen hergestellt. Foto: Michael Hengehold

Gesmold. Nach dem totalen Zusammenbruch der Handynetze während der Gesmolder Kirmes im vergangenen Jahr soll heuer ein kostenloses W-Lan-Angebot dafür sorgen, dass Selfies im Karussell schnell gepostet werden können. Hoffen sie jedenfalls in Gesmold.

Gesmold In der Ortsratssitzung am Mittwoch hatte Reinhold Kassing noch Druck gemacht: „Wir müssen heute mit der Arbeit anfangen“, forderte der Sprecher des Arbeitskreises „Gesmolder Kirmes“ im Hinblick auf die Stabilität der Telekommunikation. Am Donnerstag im Pressegespräch gab er sich hoffnungsvoll: „Ich bin optimistisch, dass der Bürgermeister seine Zusage von der Burstie einhält.“ Betonte zugleich aber auch: „Aus meiner Sicht ist das unerlässlich.“

Wenn 45.000 Menschen Selfies posten

Der städtische Mediensprecher Jürgen Krämer dazu: „Wir sind guter Hoffnung, dass wir das zeitgerecht anbieten können.“

Immerhin bis zu 45.000 Menschen tummeln sich an drei Kirmestagen im Gesmolder Ortskern. Die wollen nicht nur Selfies und Eindrücke von der Kirmes posten, sondern auch kurzfristig Treffpunkte ausmachen oder zuhause Bescheid sagen.

Sicherheits- und Rettungskräfte sind auf das Netz angewiesen

Hinzu komme, dass auch die Sicherheits- und Rettungskräfte auf ein funktionierendes Mobilfunknetz angewiesen seien, betont Kassing. Für sie soll es künftig ein eigenes W-Lan-Netz geben, damit die Funktionalität gewährleistet bleibt.

Schausteller ziehen um

Während Gesmold derzeit diskutiert, ob zukünftig an vier Tagen Kirchweihmesse gefeiert werden soll (so der Ursprung der Wortes Kirmes), sind andere Neuerungen bereits beschlossen. So werden die Schausteller mit ihrem Wohnwagenpark auf den Loh ziehen, Autohändler Wulbusch braucht sein Betriebsgelände selber. Damit fallen auch die öffentlichen Parkplätze dort weg. Die Zuwegung zum Loh (über den Plaggenweg) wurde eigens neu geschottert.

Nicht alle Neuerungen sind neu

Zwei weitere Neuerungen sind nicht mehr neu: Kirmeslauf und Gottesdienst imAutoscooter erlebten ihre Premiere 2017 und werden fortgesetzt. Hoch hinaus geht es für die Blaskapelle, die nach Wunsch von Marktmeisterin Sabine Schlüter im Riesenrad spielen soll.

Im vergangenen Jahr hatte die Kapelle im Musik-Express geblasen, das Video dazu wurde fast 200000-mal geklickt. Dieser schöne Marketingerfolg soll natürlich nach Möglichkeit wiederholt oder gar getoppt werden. Vielleicht ja sogar in besserer Bildqualität.


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