125 Jahre MGV Ober- und Niederholsten Chorleiterin Rebecca Stelzl: Mit Spaß bei der Sache

Von Conny Rutsch

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Foto: Sandra DornbosFoto: Sandra Dornbos

Oldendorf Im August 2008 übernahm Rebecca Stelzl die Leitung des MGV Ober- und Niederholsten und feiert demnach ihr Zehnjähriges als Chorleiterin beim MGV. Zum Jubiläum des MGV stellte ihr das Meller Kreisblatt drei Fragen:

Frau Stelzl: Wie kamen Sie zum MGV Ober- und Niederholsten?

Ich studierte im zweiten Semester Chorleitung in Osnabrück, als mein Professor Martin Tigges mich fragte, ob ich einen Männerchor leiten wolle. Auf die Rückfrage, ob er mir das in diesem Ausbildungsstadium zutraue, drückte er mir die Ausschreibung des MGV in die Hand. Nach einer Probestunde wählte mich der Chor aus mehreren Bewerbern aus.

Wie sind Sie musikalisch sonst noch aktiv?

Studiert habe ich zuerst Musical und Schauspiel, dann Chorleitung, Singen mit Kindern und Gesang. Aktuell leite ich neben dem MGV auch den Frauenchor Oberholsten, zwei gemischte Kirchenchöre in Osnabrück und Belm sowie wie den Chor der Alexianer in Münster und eine Jugendband. Außerdem werde ich als Sängerin bei Hochzeiten und Trauerfeiern gebucht und leite Fortbildungen und Workshops ins Sachen Gesang und Chorleitung.

Frau Stelzl: Sind Männerchöre eigentlich noch zeitgemäß?

Obwohl über das Wegsterben der Männerchöre gejammert wird, bin ich der Meinung, dass sie nach wie vor angesagt sind wie Auftritte von „Männersache“ auf der Maiwoche oder Konzerte von „Maybebop“ zeigen. Ehrlicherweise muss man sagen, dass bei den meisten Laienchören ein ganzes Stück Arbeit zu leisten ist, um auf einem solchen Niveau zu landen, aber es lohnt sich, mit Fleiß und Geduld dranzubleiben. Ich versuche, diesen Spagat zu leisten, indem ich das Lied-Repertoire mische etwa von Beethoven bis zu aktuellen Pop-Songs.


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