Insgesamt 26 Klassen 413 Erstklässler sind in Melle eingeschult

Von Simone Grawe


Melle. War das ein spannender Tag für Abc-Schützen aus Melle und den Stadtteilen. Am Samstag sind an elf Grundschulen des Stadtgebiets mehr als 400 Erstklässler eingeschult worden.

Für die Schüler der Grundschule am Engelgarten begann der aufregende Tag der Einschulung am Samstag mit einem Gottesdienst in der St.-Matthäus-Kirche. Gemeindereferentin Ulrike Meyer sparte nicht mit Weihwasser und guten Wünschen in einem fröhlichen, schwungvollen Gottesdienst. Wohl behütet machte sich die Festgemeinde als bunter Zug aus I-Männchen, Eltern, Papis mit Schultüten in der Hand und Verwandten auf den Weg entlang der Haferstraße zur Schule.

Der Haifisch kam mit

Mads Gottschalk (6) weiß noch nicht so genau, was auf ihn so zukommt. Er ist aber froh, Lena und Thorben in seiner Klasse zu wissen, die ihn schon im Kindergarten begleitet haben. Mama Maren Gottschalk hat die Schultüte selbst genäht, liebevoll mit Applikationen eines Haifischs und Namen. Seine kleine Schwester Tia-Maria erhielt eine Mini-Schultüte – fand aber das Aufessen der Tüte selbst spannender als wohl dessen Inhalt.

„Die letzten zwei Tage fehlte etwas an unserer Schule“ begrüßte Schulleiter Michael Nier die Neuankömmlinge „Ihr, die ersten Klassen!“. Und dass er heute eine Krawatte trug sei eine Ausnahme, im Sportunterricht wird diese künftig fehlen, versicherte er gut gelaunt. Die Schüler der 4. Klassen entführten die Zuschauer als lebendige Buntstifte, Radiergummi und Sternenkinder mit der fantasievollen Aufführung „Annabell und der Mondmann“ in eine liebevoll inszenierte Traumwelt, in der sie zauberhafte Tipps für den Schulstart gaben. Die nun schon routinierten Viertklässler erzählen von Annabell, die am Vorabend der Einschulung vor Aufregung auch nicht einschlafen konnte.

Nach dem Stück trafen sich die drei Klassen auf der Bühne und zogen dann beschirmt von ihrer Lehrerin in ihre Klassenzimmer ein.

Das sind 26 erste Klassen

413 Erstklässler sind in diesem Jahr in den Meller Grundschule eingeschult worden. Das sind zehn weniger als im vergangenen Jahr. Die I-Männchen werden in insgesamt 26 Klassen unterrichtet, im Jahr zuvor waren es 23. Begründet ist dies mit dem Teilungsschlüssel.

Mit 86 Kindern, die in vier Klassen unterrichtet werden, nimmt die Grönenbergschule einmal mehr die Spitzenstellung ein. Dort waren im vergangenen Jahr 117 Schüler eingeschult worden.

Die geringste Zahl an i-Männchen verzeichnet wie schon im Vorjahr die Grundschule Oldendorf mit zwölf Kindern, die in einer Klasse zusammengefasst werden.

An der Grundschule im Engelgarten wurden 54 Kinder in drei Klassen eingeschult und in der Grundschule in Eicken-Bruche 26 Schüler in zwei Klassen. Eine Zweizügigkeit gibt es auch in der Sandhorstschule in Bruchmühlen mit aktuell 25 Kindern sowie in Gesmold mit ebenfalls 25 Kindern. Zwei Klassen wurden auch in Westerhausen gebildet, wo für 26 Schüler der Ernst des Lebens begann.

Mit Sprachförderklasse

In Wellingholzhausen wurden 61 Kinder in drei Klassen willkommen geheißen, und in Neuenkirchen besteht der erste Jahrgang aus 34 Kindern in zwei Klassen.

Die Lindenschule Buer erreicht mit 28 Kindern ebenso eine Zweizügigkeit wie die Grundschule in Riemsloh, wo ebenfalls 28 Schüler in zwei Klassen unterrichtet werden.

Die Grundschule Eicken-Bruche verzeichnet zudem acht Kinder in der bestehenden Sprachförderklasse.


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