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09.08.2018, 13:01 Uhr KOMMENTAR

Meilenstein der Inklusion

Kommentar von Simone Grawe

Auf der Wiese an der Breslauer Straße in Melle wird seit Mittwoch gebaut. Hier entstehen 27 Sozialwohnungen. Archivfoto: Michael HengeholdAuf der Wiese an der Breslauer Straße in Melle wird seit Mittwoch gebaut. Hier entstehen 27 Sozialwohnungen. Archivfoto: Michael Hengehold

Melle. Auftakt für die Bauarbeiten von 27 Sozialwohnungen an der Breslauer Straße in Melle. Hier wohnen künftig Menschen mit und ohne Behinderung, ein Meilenstein für die Inklusion in Melle, meint unsere Kommentatorin.

Es ist ein Freudentag für Melle: Nach einer langen Planungsphase feiern die Wohnungsbau Grönegau, die Sparkasse und die Lebenshilfe den Baubeginn von 27 Sozialwohnungen.

Es ist ein Bauprojekt von besonderer Bedeutung. Es besticht einerseits durch sein architektonisches Konzept, das auf der Basis einer Auszeichnung bei einem landesweiten Wettbewerb entwickelt wurde.

Ebenso bemerkenswert ist die Zusammensetzung der künftigen Mieter. Menschen mit und ohne Behinderung leben unter einem Dach: Diese Wohnform, entwickelt als Meller Modell, zeugt von sozialer Verantwortung. Das hat auch das Land erkannt, das das Projekt fördert.

Die zukünftigen Bewohner mit Förderbedarf kennen sich schon aus dem Kindergarten. Nun vereint sie ein gemeinsames Wohnen. Zu Recht spricht die Lebenshilfe von einem Meilenstein der Inklusion.


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