Gespräche mit Markt-Besuchern CDU-General will es in Melle wirklich wissen

Von Christoph Franken

Nachwuchssorgen im Fleischerhandwerk? Kai Seefried (links) im Gespräch mit Manfred Kühn an dessen Stand auf dem Meller Wochenmarkt. Foto: Christoph FrankenNachwuchssorgen im Fleischerhandwerk? Kai Seefried (links) im Gespräch mit Manfred Kühn an dessen Stand auf dem Meller Wochenmarkt. Foto: Christoph Franken

Melle. „Sags dem General“, lautete am Mittwochvormittag die Aufforderung an die Besucher des Wochenmarktes: Niedersachsens CDU-Generalsekretär Kai Seefried machte dort vormittags mit seinem schwarzen Tour-Kleinbus Station.

Sein Ziel: Mit möglichst vielen Bürgern sprechen, um zu erfahren, wo die der Schuh drückt und wo Politik gegensteuern kann. „Und zwar mal außerhalb von Wahlkampfzeiten, weil ich wirklich wissen will, was die Leute beschäftigt“, betonte er.

Seefried wurde am Markt von mehreren CDU-Vertretern der Region begrüßt, darunter dem Bundestagsabgeordneten André Berghegger, der Landtagsabgeordneten Gerda Hövel und Kreisvorsitzendem Christian Calderone (MdL).

Drei Themen herauskristallisiert

Innerhalb von 14 Tagen will Seefried niedersachsenweit 40 Städte und Kommunen ansteuern, um sich mit Bürgern auszutauschen. Melle fuhr der Bus am dritten Tag an, aber der Generalsekretär hatte in den bisherigen Gesprächen bereits drei Schwerpunktthemen ausgemacht, die die Bevölkerung interessieren: Digitalisierung, Schulpolitik und Zuwanderung.

Seefried führte auf dem Marktplatz denn auch tatsächlich viele Gespräche. Ein älterer Mann beklagte sich bitterlich über langsames Internet in Tittingdorf. Der Politiker verwies auf den angelaufenen Breitbandausbau, den das Land mit enormen Summen fördere. „Das bedeutet auch neue Chancen für den ländlichen Raum.“ fr


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