Viele Sternschnuppen zu sehen Expo-Sternwarte Melle lädt zu Beobachtungen ein

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Viele Sternschnuppen sind am kommenden Wochenende zu sehen. Die Expo-Sternwarte in Oberholsten bietet an zwei Abenden Beobachtungen an. Foto: Expo Sternwarte MelleViele Sternschnuppen sind am kommenden Wochenende zu sehen. Die Expo-Sternwarte in Oberholsten bietet an zwei Abenden Beobachtungen an. Foto: Expo Sternwarte Melle

Melle. Sternschnuppengucker aufgepasst: Am kommenden Wochenende biete die Expo-Sternwarte in Oberholsten wieder öffentliche Beobachtungen an. Und das kann sich lohnen.

Der Monat August ist für seine vielen hellen Sternschnuppen bekannt. Am kommenden Wochenende erreicht die Fallrate der Perseiden ein hohes Maximum. Anlass für die Expo-Sternwarte in Oberholsten, gleich an zwei Abenden hintereinander öffentliche Beobachtungen anzubieten.

Der erste Termin ist am Samstag, 11. August. Ab 21 Uhr sind Eltern und Kinder eingeladen, unter sachkundiger Führung die Sternschnuppen zu verfolgen.

„Wünsch Dir was“, so könnte man auch anregen, denn wer sich beim Anblick einer Sternschnuppe etwas wünscht, dessen Wunsch geht in Erfüllung - jedenfalls sagt das der Volksmund. Das zweite Angebot besteht am Sonntag, 12. August, ebenfalls ab 21 Uhr. Zu dieser Zeit soll das wirkliche Schnuppen-Maximum stattfinden.

Die EXPO-Sternwarte Melle hat außerdem noch weitere Schmankerl im Angebot: Die Planeten Venus, Jupiter, Saturn und Mars sind zwischen Abend und Nacht wunderschön mit den Teleskopen zu verfolgen. Zudem bietet die Sternwarte die einzigartige Möglichkeit, bei vier Meter weit geöffneter Kuppel am großen Newtonspiegel einen riesigen Himmelsabschnitt mitzuerleben. Die Besucher erhalten auch Sternbilder und interessante Himmelsobjekte gezeigt und erklärt.

Der seltsame Name „Perseiden“ rührt daher, dass die Schnuppen scheinbar aus Richtung des Sternbildes Perseus zur Erde rasen. Verursacher ist der 1862 entdeckte Komet Swift-Tuttle. Fliegt die Erde durch seinen Schweif, so gelangen Staub und kleine Trümmerstückchen in die Erdatmosphäre. Dort verglühen sie unter hellem Aufleuchten. In diesem Jahr ist der Perseidenstrom besonders gut zu sehen. Grund: Zum Wochenende herrscht Neumond, so kann kein Mondlicht die Beobachtung stören.

Unter Fachleuten gelten die Perseiden als der ergiebigste Sternschnuppenstrom des gesamten Jahres. Schätzungen gehen von bis zu 100 Schnuppen pro Stunde aus.

Weitere Infos unter www.sternwarte-melle.de.


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