Kolpingfamilie Wellingholzhausen spendet Meller Hilfe für Kinder in Rumänien

Von Simone Grawe

Dankbar nahm Schwester Änne Diekmann (3. von links) die Spende der Kolpingfamilie entgegen. Heinrich Diekmann, Gisela Brinker, Rudi Diekmann, Josef Raude, Josef Ronning und Ingrid Meyer (von links) ist es eine Herzensangelegenheit, die Arbeit der Ordensschwester zu untersützen. Foto: Simone GraweDankbar nahm Schwester Änne Diekmann (3. von links) die Spende der Kolpingfamilie entgegen. Heinrich Diekmann, Gisela Brinker, Rudi Diekmann, Josef Raude, Josef Ronning und Ingrid Meyer (von links) ist es eine Herzensangelegenheit, die Arbeit der Ordensschwester zu untersützen. Foto: Simone Grawe

Wellingholzhausen „Es ist wirklich ein schönes Projekt, mit dem die Kolpingfamilie die Arbeit von Schwester Änne Diekmann unterstützen kann“. Mit diesen Worten übergab Josef Raude in diesen Tagen Ordensschwester Änne Diekmann eine Spende in Höhe von 1000 Euro.

Dieses Geld hatte die Kolpingfamilie Wellingholzhausen mit verschiedenen Aktivitäten erwirtschaftet. So trugen unter anderem die Kolping-Theatergruppe, die Mittelaltergruppe sowie der Kolpinggebietsverband Osnabrück mit unterschiedlichen Aktionen dazu bei, dass Schwester Änne jetzt die Spende entgegennehmen konnte.

Hilfe seit 21Jahren

Seit mittlerweile 21 Jahren ist die gebürtige Borgholzhausenerin, die viele Jahre in Wellingholzhausen beheimatet war, in Rumänien als Angehörige der Hiltruper Missionsschwestern tätig. Gemeinsam mit einer weiteren Schwester, mit der sie seit vielen Jahrzehnten verbunden ist, nimmt sie in Satumare unweit der ungarischen Grenzen sozial pastorale Aufgaben wahr. Seit Ende Juni weilt sie in Deutschland und besucht gegenwärtig ihre Familie in Wellingholzhausen.

Die örtliche Kolpingfamilie unterstützt die Arbeit der 80-jährigen Ordensschwester schon seit vielen Jahren mit Geld- und Sachspenden: „Den ersten Transport gab es vor 20 Jahren. Seither sind etwa 50 Lastwagentransporte dorthin gegangen. Die Menschen können alles gebrauchen“, berichtete Josef Raude.

Diverse Transporte

Im Beisein des Kolpingvorstandes und einigen Weggefährten erinnerte Josef Raude an die diversen Transporte. So habe die Kolpingfamilie mehrfach Schuhe und Winterkleidung, aber auch Möbel, Wäsche und Krankenbetten nach Rumänien geschickt, einmal sogar rund 4000 Brillen. Auch die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“ hatte der Verband begleitet.

Aktuell wird Schwester Änne Diekmann das Geld in einem Dorf nahe der Stadt Satumare einsetzen. In einer großen Romasiedlung mit etwa 900 Familien hat ein junges Ehepaar ein Hausaufgabenhilfe-Projekt ins Leben gerufen, das die Ordensschwester unterstützen möchte: „In Bildung zu investieren, ist eine gute Sache. Das Geld ist gut angelegt“, lautete der Kommentar von Jsef Raude.


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