Ein Bild zum Orts-Jubiläum Kinder der Schule in Melle-Gerden im Jahr 1938

Von Christoph Franken

Vor 80 Jahren entstand dieses Foto vor der Alten Schule im Meller Ortsteil Gerden. Der wiederum feiert an diesem Wochenende sein 950-jähriges Bestehen. Foto: PrivatarchivVor 80 Jahren entstand dieses Foto vor der Alten Schule im Meller Ortsteil Gerden. Der wiederum feiert an diesem Wochenende sein 950-jähriges Bestehen. Foto: Privatarchiv

Melle. 950 Jahre wird der Meller Ortsteil Gerden alt. Aus diesem Anlass schickte uns ein Gerdener ein Foto von 1938 aus seinem Privatbesitz

Es zeigt die Schüler der Gerdener Schule, die 200 Meter vom Kriegerdenkmal an der Riemsloher Straße stand. Heute ist es das Privathaus eines Steuerberaters. „Von den Jungs und Mädchen leben nur noch vier“, berichtete der Zeitzeuge, der die Schule 1942 verließ.

Es habe nur eine Klasse mit allen Jahrgängen gegeben. „Die Kleinen hatten von 10 Uhr bis 12 Uhr Unterricht, wir älteren länger“, erinnerte er sich. Lehrer sei Ernst Schnell gewesen, der mit seiner Familie auch im Schulhaus gewohnt habe. Als Schnell 1940 zum Militär einberufen wurde, folgte Lambert Kösters als Ersatz. „Der kam jeden Tag mit dem Fahrrad aus Sondermühlen.“ Schnell überlebte den Krieg und war danach als Musiklehrer in Melle tätig.

Nur noch vier leben

Das Bild zeigt von rechts: Irmgard Grote, Erich Walkenhorst, Irmgard Schröder, Karl Pleister, Heinz Vinkmann, Ernst Göler, Wilhelm Höcker, Anneliese Asmus, Ernst Klausing, Johannes Asmus, Hilde Brinkmann, August Gösling, Erwin Vinkmann, Helmut Hohnsträter, Werner Horst, Karl Mithöfer, Helmut Lohmann, Georg Tiemann, August Nienhüser, Friedrich Kinnius, Hilde Huge, Willi Schleef, Erika Brinkmann, Ernst Schnell (Lehrer), Willi Höhner, Reinhold Brinkmann, Karl Knigge, Lisa Schröder, Erwin Westhoff, Anni Burmann, Helmut Tiemann, Heinrich Lohmann, Erich Wenke, Friedel Leker und Günter Westhoff. Foto: Privatarchiv


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