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03.08.2018, 14:45 Uhr KOMMENTAR

Dem Appell bitte folgen

Kommentar von Simone Grawe

Das Ende der Fahnenstange ist erreicht: Melle fordert die Bürger zum Wassersparen auf. Symbolfoto: dpaDas Ende der Fahnenstange ist erreicht: Melle fordert die Bürger zum Wassersparen auf. Symbolfoto: dpa

Melle. Die Situation ist prekär: Melle muss Wasser sparen. Die Kapazitätsgrenze des Wasserwerks ist erreicht. So ruft die Stadt die Bürger zum Wassersparen auf. Diesem Appell sollten alle uneingeschränkt folgen, meint unsere Kommentatorin.

Extreme Zustände mit extremen Folgen: Angesichts der anhaltenden Trockenheit greift die Stadt zu drastischen Maßnahmen, um Wasser zu sparen. Das ist dringend nötig, denn die Grenze der Leistungsfähigkeit des Wasserwerks ist erreicht.

Das Grönegaubad wird nach den Ferien zunächst nicht geöffnet, Sportstätten und Grünanlagen werden nicht oder nur eingeschränkt bewässert, und möglicherweise wird eines der fünf Freibäder vorübergehend geschlossen.

Nachdrücklich fordert die Stadt ihre Bürger zum Wassersparen auf. Es klingt fast wie eine Verzweiflungstat angesichts der prekären Situation.

Diesem Appell sollten sich die Meller uneingeschränkt anschließen, ohne Wenn und Aber. Ein Pool im Garten oder Rasensprengen ist verzichtbar, Trinkwasser jedoch nicht.


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