Kai Behncke für Wettbewerb nominiert Ritterschlag für das Projekt „Blumiges Melle“

Von Simone Grawe

Initiator und Projektleiter Kai Behncke, hier mit Ehefrau Julia Behncke und Nachbarin Sandra Hielscher (von links), hofft auf große Unterstützung bei der Abstimmung beim Naturwunder-Wettbewerb. Archivfoto: Simone GraweInitiator und Projektleiter Kai Behncke, hier mit Ehefrau Julia Behncke und Nachbarin Sandra Hielscher (von links), hofft auf große Unterstützung bei der Abstimmung beim Naturwunder-Wettbewerb. Archivfoto: Simone Grawe

Melle. Für den Wettbewerb „Deutschlands Naturwunder 2018 - Letzte Refugien für bedrohte Insekten“ ist das Projekt „Gnadenhof-Blühwiese, blumiges Melle“ nominiert worden.

Melle „Diese Nominierung ist ein Ritterschlag für uns. Nachdem die Projekte überregionale Beachtung erfahren haben, fällt nun ein bundesweiter Fokus auf eine ganz spezielle Blühwiese, welche noch dazu von der örtlichen Grundschule ausgesät wurde“, freut sich Projektleiter Kai Behncke über die Nominierung.

Perfekte Harmonie

Die Besonderheit ist, dass durch die Gnadenhofbeweidung Aspekte des Tier-, Natur- und Artenschutzes perfekt harmonieren: „Melle kann durch die Nominierung für den Wettbewerb nun deutschlandweit für positive Schlagzeilen sorgen“, beton Kai Behncke.

Bereits zum neunten Mal rufen die Heinz Sielmann Stiftung und Europarc Deutschland zur Naturwunderwahl auf, an der auch der Natur- und Geopark terra.vita regelmäßig teilnimmt. Mit dem Wettbewerb möchten die beteiligten Organisationen auf die Gefährdung der biologischen Vielfalt und die Bedeutung von Schutzgebieten für den Erhalt der Natur aufmerksam machen. In diesem Jahr steht die Abstimmung unter dem Motto „Letzte Refugien für bedrohte Insekten“. Die Landschaften, die zur Wahl stehen, sind Rückzugsorte für Wildbienen, Käfer und Co. in den Nationalparks, Biosphärenreservaten, Naturparks und Wildnisgebieten in Deutschland.

Terra.vita geht in Kooperation mit der Initiative „Blumiges Melle“ mit der Blühwiese am Gnadenhof Brödel in Westerhausen ins Rennen und bittet um Unterstützung bei der Abstimmung. „Blumiges Melle“ wurde im vergangenen Jahr durch Unterstützung der Heinz-Sielmann-Stiftung ins Leben gerufen und kümmert sich im Wesentlichen darum, die Lebensbedingungen von Insekten, insbesondere von Wildbienen, zu verbessern. Die ausgewählte Blühwiese ist optisches Kleinod sowie wertvolle Bienenweide zugleich. Sie wurde im Rahmen des Projektes gemeinsam mit der Grundschule Westerhausen mit regionalem Saatgut eingesät. Die Fläche wird zeitweise von den Tieren des Gnadenhofes „Brödel“ beweidet.

Bis zum 2. September kann jeder online für sein liebstes Naturwunder abstimmen. Unter allen Teilnehmern werden attraktive Preise verlost. Auf der Website http://www.sielmann-stiftung.de/naturwunder erfährt man mehr zu den weiteren Kandidaten und kann seine Stimme abgeben. pm/awe


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN