Amt im Bima-Verwaltungsrat André Berghegger verwaltet Bundes-Immobilien mit

Von Christoph Franken

Weitere Aufgabe: André Berghegger ist neuer stv. Vorsitzender des Bima-Verwaltungsrates. Archivfoto: Gert WestdörpWeitere Aufgabe: André Berghegger ist neuer stv. Vorsitzender des Bima-Verwaltungsrates. Archivfoto: Gert Westdörp

Melle/Berlin. Der CDU-Bundestagsabgeordnete André Berghegger aus Melle ist jetzt einstimmig zum stellvertretenden Vorsitzenden des Verwaltungsrates der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) gewählt worden.

Die Bima mit 7100 Beschäftigten ist einer der größten Immobilieneigentümer Deutschlands. Derzeit gehören Grundstücke mit einer Gesamtfläche von rund 470.000 Hektar und über 36.000 Wohnungen dazu.

Berghegger ist bereits seit dem 1. Januar 2017 Mitglied des Bima-Verwaltungsrates. Er war seinerzeit von der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für dieses Amt benannt worden, da er als Mitglied im Haushaltsausschuss der zuständige Fachpolitiker für das Bundesministerium der Finanzen ist. Die Bima wiederum unterliegt der Rechts- und Fachaufsicht dieses Ministeriums.

Gremium hat zehn Mitglieder

Der Verwaltungsrat mit zehn Mitgliedern aus Wirtschaft und Politik berät und unterstützt den Vorstand der Bundesanstalt bei seiner Arbeit. Vorsitzender ist kraft Amtes immer der entsprechende Staatssekretär im Finanzministerium, derzeit Werner Gatzer (SPD).

Die Bima verwaltet nahezu alle inländischen Liegenschaften, die der Bund aktuell nutzt. Dazu zählen beispielsweise die Gebäude der Bundesministerien. Aber auch der Bundesforst gehört vom Waldarbeiter bis zum Förster dazu.

Daneben ist die Behörde Eigentümerin vieler wichtiger und repräsentativer Bauwerke. Dazu gehören unter anderem das preußischen Kronprinzenpalais Unter den Linden, das Auswärtige Amt und das Bundesfinanzministerium. Selbst der Bundesgerichtshof in Karlsruhe und das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig tagen in Gebäuden der Bima. Aber auch viele Bundeswehreinrichtungen sind Teil des Portfolios.

Riesige Flächen

Darüber hinaus verkauft die Bundesanstalt diejenigen Liegenschaften, die für Zwecke des Bundes nicht mehr benötigt werden. Das sind jährlich rund 2.000 bis 3.000 Objekte. Dazu zählen aktuell auch große Militärflächen, die von britischen, amerikanischen oder deutschen Streitkräften aufgegeben werden.


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