Endlich ein gutes Signal Auf der Baustelle in der Schule Neuenkirchen geht‘s voran

Von Simone Grawe

Ein Bild vom Stand der Sanierungsarbeiten in der Oberschule Neuenkirchen machte sich in diesen Tagen der Ortsrat aus Neuenkirchen. Foto: Simone GraweEin Bild vom Stand der Sanierungsarbeiten in der Oberschule Neuenkirchen machte sich in diesen Tagen der Ortsrat aus Neuenkirchen. Foto: Simone Grawe

Melle. Seit 2014 ist die Wilhelm-Fredemann-Oberschule eine Baustelle; für Lehrer und Schüler eine große Belastung. Während der Sommerferien geht es nun aber mit den Bauarbeiten mit großen Schritten weiter, trotz der zurzeit herrschenden tropischen Hitze.

Bis zu 20 Handwerker arbeiten derzeit auf der Schulbaustelle, zum Teil auch an den Wochenenden. Dabei verteilen sich die Bauarbeiten auf zwei Blöcke: Der eine Block umfasst die Verkleidung der Pausenhalle, der andere die Dachsanierung. Insgesamt sind für die Sanierung rund 1650000 Euro veranschlagt. Die Kosten für die beiden aktuellen Maßnahmepakete belaufen sich auf rund 400000 Euro.

Ortsrat ist erfreut

In Abstimmung mit dem städtischen Gebäudemanagement nutzen die Handwerker die unterrichtsfreie Zeit, um voranzukommen. Von den Arbeiten machte sich in diesen Tagen auch der Ortsrat ein Bild, der sich vom Baufortschritt sehr angetan zeigte: „Es ist wichtig, dass etwas passiert. Auf der Baustelle tut sich eine Menge. Das ist ein gutes Signal,“ betonte Ortsbürgermeister Karl-Heinz Gerling.

Decke wird verkleidet

So überzeugten sich die Kommunalpolitiker davon, dass die Trockenarbeiten in der Pausenhalle mit großen Schritten voranschreiten. So wird gegenwärtig die Deckenkonstruktion auf einer Fläche von 475 Quadratmetern verkleidet. Die Unterkonstruktion ist schon nicht mehr zu sehen. Um den Brandschutz zu gewährleisten, wurde die Decke in einem ersten Schritt mit Gipskartonplatten beplankt. Danach wurden die Versorgungsleitungen eingezogen und mit einer jetzt sichtbaren Akustikplatte verschlossen: „Die kurze Ausführungszeit und das Zusammenspiel der unterschiedlichen Gewerke war die ganz besondere Herausforderung“, berichtet der Leiter des Gebäudemanagements, Guido Kunze.

Auch die Sanierung des Daches hat begonnen, allerdings sind die Arbeiten wegen der hochsommerlichen Temperaturen mit über 30 Grad zeitweise unterbrochen. Die Belastung für die Handwerker ist einfach zu groß.

Pause auf dem Dach

Auch konnten einige Baumaterialien wegen der großen Hitze nicht verarbeitet werden: „Dachdecker sind, was die Witterung angeht zwar hart im Nehmen. Wenn die Qualität der Ausführung aber leidet, macht eine Unterbrechung Sinn“, erklärt Guido Kunze. Diese Entwicklung sei allerdings nicht dramatisch, weil die Dachsanierung auch während der Schulzeit möglich ist. Nach den Dacharbeiten steht dann noch die Montage vom Blitzschutz an, bevor das Gerüst abgebaut wird. Mittlerweile ist auch der Fahrradunterstand an seinen neuen Standort links vom Straßengebäude aufgestellt worden. Er musste weichen, weil auf der ursprünglichen Fläche die beiden Container für die neuen Krippengruppen des Montesssori-Kindergartens installiert worden sind.

Restarbeiten im Herbst

Bis zum Schuljahresbeginn ist noch eine Menge zu tun. Derzeit laufen die Restarbeiten, und parallel werden Malerarbeiten erledigt. Das Gebäude muss dann noch grundgereinigt werden, ehe dann die Möbel eingeräumt werden können: „Da können wir uns auch auf unseren Hausmeister Frank Seefeld verlassen, der auch über die Bauzeit zum guten Gelingen beigetragen hat“, lobt Guido Kunze .

In den Herbstferien werden dann Restarbeiten ausgeführt, die in den Sommerferien nicht erledigt werden konnten. Außerdem sollen vier Differenzierungsräume auf zwei Etagen hergerichtet werden.


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