Bildung in Südafrika Besuch von einer Flamingo-Familie

Die südafrikanische Freiwillige Nosipho Gcaba und die Ausschussvorsitzende Anke Meckfessel hoffen auf große Beteiligung an der „Aktion Flamingo“. Foto:Die südafrikanische Freiwillige Nosipho Gcaba und die Ausschussvorsitzende Anke Meckfessel hoffen auf große Beteiligung an der „Aktion Flamingo“. Foto:

pm/fr Melle. Haben Sie schon einmal überlegt, eine Flamingo-Familie zu sich einzuladen? Die „Aktion Flamingo“ des ev.-luth. Kirchenkreises Melle-Georgsmarienhütte macht das jetzt möglich. Es handelt sich um eine Spendenaktion zugunsten von Bildung für Kinder und Jugendliche in Südafrika.

Unter der Schirmherrschaft von Superintendent Hannes Meyer-ten Thoren werden nach den Sommerferien Flamingos fliegen, um bei Bildungsfreunden Spenden zu sammeln.

Im Rahmen der letzten Aktion im Jahr 2016 wurden mehr als 15000 Euro gespendet, die unmittelbar in Bildungsprojekte in Südafrika investiert wurden. Der Partnerschaftsausschuss des Kirchenkreises als Organisator der Aktion hofft, dass diese Marke jetzt geknackt werden kann.

Wie mitmachen?

Wer kann sich wie beteiligen? Das ist ganz einfach: Mit einer kurzen Nachricht können Interessierte signalisieren, dass sie „Bildungsfreund“ werden wollen. Dann erhalten diese Organisationen, Firmen oder Privatpersonen eine Flamingo-Familie für ein paar Tage als sichtbares Zeichen dafür, dass hier Bildungsarbeit in Südafrika unterstützt wird. Bildungsfreunde sind. Aber es ist auch möglich, eine Spendendose anzufordern und diese zu füllen: Das ist beispielsweise hervorragend möglich bei Feiern aller Art im privaten Bereich oder am Tresen einer Firma, Praxis, Organisation. Oder einfach im Sozialraum einer Firma: „Der eigenen Fantasie für kreative Ideen sind kaum Grenzen gesetzt“, heißt es in einer Pressemitteilung des Kirchenkreises.

Flamingo als Symbol

Zum Hintergrund: Jede Art von (Aus-)Bildung in Südafrika kostet Geld. Deshalb haben Gemeinden in Deutschland und Südafrika schon vor Jahrzehnten den „Bildungsfonds“ gegründet, um Kindern und Jugendlichen eine gute Bildung zu ermöglichen. Weltweit bedeutet Bildung nämlich die aktive Teilhabe an der Gesellschaft, Hoffnung auf ein erfülltes Leben sowie ein Ausstieg aus Armuts- und Gewaltkreislauf einschließlich der Verhinderung von Fluchtursachen.

Und warum wählen die Organisatoren den Flamingo als Symbol? Flamingos leben in Familienverbänden unter anderem auch im südlichen Afrika an Standorten, an denen andere Wirbeltiere kaum leben können. Sie gelten als zäh und überlebensfähig, denn sie passen sich auch unwirtlichen Bedingungen an. Außerdem faszinieren sie durch ihre Schönheit und Besonderheit. „Die Flamingos sind damit ein sehr passendes Sinnbild für unsere Partnerschaft mit südafrikanischen Kirchengemeinden und dem Spendenprojekt“, schreiben die Organisatoren. Denn die Kinder, denen geholfen werden soll, kämen häufig aus armen Gebieten Südafrikas. Insofern müssten auch sie große Ausdauer und Zähigkeit mitbringen, um sich gegen Perspektivlosigkeit durchzusetzen. pm

Information bei: Anke Meckfessel (anke.meckfessel@kkmgmh.de) oder Tel. 0541/44026162) oder auf der Homepage „wir-fliegenauf-bildung.de“.


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