40 Beteiligte geraten aneinander Schlägerei im Meller Wellenfreibad löst Großeinsatz der Polizei aus

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Bei einer Schlägerei im Meller Wellenfreibad sind am Donnerstagnachmittag eta 40 Personen aneinander geraten. Symbolfoto: Michael GründelBei einer Schlägerei im Meller Wellenfreibad sind am Donnerstagnachmittag eta 40 Personen aneinander geraten. Symbolfoto: Michael Gründel

Melle. Eine Schlägerei im Meller Wellenfreibad mit etwa 40 Beteiligten hat am späten Donnerstagnachmittag einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst.

Wie die Polizei auf Nachfrage unserer Redaktion bestätigte, ist es um kurz nach 16 Uhr zu einem Konflikt unter den Badegästen gekommen: „Rund 40 Personen mit migrativem Hintergrund sind aneinandergeraten, darunter auch Akteure einer bekannten Großfamilie aus Melle“, erklärte Polizeisprecher Peter Kleinfeld. Freibadbesucher hätten das Gefühl gehabt, dass die Situation eskalieren könne. Ein Mitarbeiter des Bades rief daraufhin die Polizei.

Beleidigungen und Bedrohungen

Neben zwei Streifenbesatzungen der Meller Polizei rückten daraufhin Beamte der Polizei aus Osnabrück, der Autobahnpolizei sowie aus Bünde an: „Ein amtsbekannter 39-jähriger Mann aus der Meller Großfamilie hat sich beleidigend geäußert und Bedrohungen gegen die Polizei ausgesprochen. Er war äußerst aggressiv und beleidigend gegenüber dem Badepersonal und der Polizei“, führte Peter Kleinfeld weiter aus. Der Mann habe daraufhin einen Platzverweis erhalten, dem er nur widerwillig nachkam. Er erhielt zudem für die ganze Saison ein Freibadverbot, außerdem eine Anzeige.

Körperverletzung

„Was der Auslöser der Schlägerei gewesen ist, kann derzeit noch nicht gesagt werden. Eventuell ist es ein Streit unter Jugendlichen gewesen“, berichtet der Polizeisprecher weiter. Nach ersten Ermittlungen dürfte eine Körperverletzung zwischen Angehörigen zweier Großfamilien zu der anschließenden Schlägerei geführt haben.

Es habe aber auch Familienmitglieder gegeben, die sich auf die Seite der Polizei gestellt haben und versucht hätten, zu deeskalieren, erklärte Peter Kleinfeld. Bis etwa 17.20 Uhr waren die Streifen vor Ort.

Polizei zeigt Präsenz

Als Konsequenz aus dem Vorfall wird die Polizei ihre Präsenz im Wellenfreibad verstärken, kündigte Peter Kleinfeld an. Nach Rücksprache mit der Stadtverwaltung werde ebenso die Stadt diese Maßnahme flankieren: „Wir werden alles tun, um zu garantieren, dass der Badebetrieb nicht gestört wird“, untermauert Peter Kleinfeld: „Die Badegäste sollen sich sicher fühlen.“

Die Polizei ruft in diesem Zusammenhang dazu auf, dass sich Zeugen melden mögen, die eventuell Beobachtungen gemacht haben, die strafrechtlich von Relevanz sein könnten. Sie mögen sich bei der Dienststelle unter 05422/920600 melden.


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