Betreiber ziehen die Reißleine Kein „Kufenzauber“ in Melle mehr

Von Christoph Franken

Das Aus für das Wintersportvergnügen „Kufenzauber“ in Melle verkündeten am Mittwoch die Betreiber. Foto: Melle CityDas Aus für das Wintersportvergnügen „Kufenzauber“ in Melle verkündeten am Mittwoch die Betreiber. Foto: Melle City

Melle. Die „Melle Event UG“, hinter die die Gesellschafter Henry Walkenhorst und Marie-Luise Wittemöller sowie acht Sponsoren stehen, wird im kommenden Winter keinen „Kufenzauber“ mehr vor dem Volksbank-Gebäude in Melle anbieten.

Andere Standorte kämen wegen der gewünschten Anbindung an den Weihnachtsmarkt nicht in Frage, erklärten Geschäftsführerin Marie Luise Wittemöller und ihre Tochter Adisa als Chef-Organisatorin.

„Schlecht zu kalkulieren“

Der Grund, warum nach drei Jahren mit dem beliebten Eislaufvergnügen Schluss ist, liegt auf der Hand. „Die Einnahmen waren über alle Jahre hinweg rückläufig“, erklärten Mutter und Tochter. Das wiederum sei in erster dem schlechten Wetter geschuldet, denn bei Regen kämen erstens keine Schlittschuhläufer und die spezielle Kunststoff-Bahn müsse nach jedem Schauer erst wieder trocken gewischt werden. „Das ist einfach schlecht zu kalkulieren und ohne Dach ist es dann halt nicht zu machen“, erklärte Adisa Wittemöller.

Dazu kommn, dass die Enge an der kleinen Fläche vor der Volksbank nicht zuletzt wegen des dortigen Euro-Denkmals nicht mehr als eine Verkaufsbude zulasse. „Von uns aus war es daher das mit dem Kufenzauber.“


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