Ritter, Gaukler und ein Großwesir Beim Sparrenburgfest in Bielefeld lebt das Mittelalter auf

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Das Gelände rund um die mächtigen Festungsmauern des Bielefelder Wahrzeichens wird zum Sparrenburgfest in vier Bereiche eingeteilt: Bauernlager, höfisches Viertel, Orient und Quartier der Ritter. Foto: Bielefeld Marketing/Sarah JonekDas Gelände rund um die mächtigen Festungsmauern des Bielefelder Wahrzeichens wird zum Sparrenburgfest in vier Bereiche eingeteilt: Bauernlager, höfisches Viertel, Orient und Quartier der Ritter. Foto: Bielefeld Marketing/Sarah Jonek

Bielefeld/Melle. Mittelalter-Fans können sich auf einen hochkarätigen Auftakt des Sparrenburgfestes freuen: Die Band „Corvus Corax“ sorgt am Freitag, 27. Juli, um 20 Uhr im Quarttier der Ritter für Stimmung.

Die Tore zum Sparrenburgfest öffnen bereits um 13 Uhr mit einer Menge Erlebnissen. Insgesamt bieten mehr als 150 Programmpunkte an allen drei Veranstaltungstagen von Freitag, 27. Juli, bis Sonntag, 29. Juli, Spaß und Unterhaltung für zehntausende Besucher aus der gesamten Region.

80 Stunden Programm

Das Festivalgelände an der mächtigen Festungsanlage ist 30 Stunden geöffnet. Am Freitag von 13 bis 22 Uhr, Samstag von 11 bis 22 Uhr und Sonntag von 11 bis 22 Uhr. Und da immer an mehreren Stellen rund um die Burg etwas los ist, kommen sogar insgesamt 80 Stunden Mittelalter-Programm zusammen.

Das gesamte Areal rund um die Festung ist wieder in vier Bereiche eingeteilt. Im höfischen Viertel unterhalten der Graf und sein Gefolge die Besucher, während nebenan im Bauernlager die Gaukler auch mal derbere Späße treiben. Im Quartier der Ritter steigen mehrmals am Tag spannende Schaukämpfe, und im Areal des Orients amüsieren sich der Kalif und sein Großwesir. Für Kinder öffnen sich die Zelte der Märchenerzählerin und der Puppenspieler. Auch die beliebte Falknerey und die Bogenschießanlage zum Selbst-Ausprobieren sind wieder dabei.

Der Freitag endet mit dem Feuerabend, bei dem Gaukler und Jongleure mit flammenden Tricks das Gelände erleuchten (ab 21.45 Uhr). Die Ritterschar „Equites“ bietet in glanzvollen Rüstungen faszinierende Kampfeskunst. Tapfere Recken und holde Frauen vollführen einen wahren Waffentanz – an allen drei Tagen. Außerdem zeigen die Spielleute „Gugelhupf“ Lieder und Tänze aus dem 12. bis 15. Jahrhundert. Das Sparrenburgfest endet am Sonntag mit einem großen Schluss-Spektakel in allen vier Quartieren (20.45 Uhr).

Es gibt zwei Eingänge für Besucher – am Burgsteig (über die Straße Am Sparrenberg) sowie an der Straße Burgwiese (Musik- und Kunstschule). Parken rund um die Burg ist den Anwohnern vorbehalten. Besucher setzen am besten auf Bus und Bahn (Stadtbahn-Haltestellen Landgericht, Adenauerplatz und Bethel; Bushaltestellen Kunsthalle und Bethel) oder nutzen die Parkhäuser in der Altstadt.

Das komplette Programm sowie Tickets im Vorverkauf gibt es unter www.bielefeld.jetzt/sparrenburgfest sowie in der Tourist-Information (Niederwall 23, Tel. 0521 516999, E-Mail touristinfo@bielefeld-marketing.de) und im Besucher-Informationszentrum auf der Sparrenburg.


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