Sitzgelegenheiten ausgetauscht Bänke im Meller Kurpark aus „Antivandalismus-Holz“

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Melle. Erst gaben die abgesperrten Betonflächen im Kurpark den Passanten Rätsel auf, aber jetzt wird klar, was da passiert. Die Sitzbänke bekommen andere Fundamente. Mit der Neugestaltung der Sitzgelegenheiten soll der Meller Kurgarten - nicht zuletzt mit Blick auf das Stadtjubiläum im nächsten Jahr - optisch weiter aufgewertet werden. Darüber hinaus verfolgt die Stadt mit der Umsetzung dieser Maßnahme ein weiteres wichtiges Ziel: Die Bänke sollen gegen Vandalismus gesichert werden.

Nach Angaben von Stadtsprecher Jürgen Krämer hatten nämlich in der Vergangenheit unbekannte Täter immer wieder die Sitzgelegenheiten aus ihrer Verankerung herausgerissen und danach in die Else geworfen. „Dadurch entstand ein nicht unerheblicher Schaden. Damit soll nun Schluss sein“, betonte der Sprecher.

Nach dem Abbau der bisherigen Bänke - insgesamt zehn an der Zahl – wurden die Metallelemente gesandstrahlt, verzinkt und pulverbeschichtet. In einem weiteren Schritt erhielten die Bänke neue Sitzflächen und neue Rückenlehnen – und zwar aus sogenanntem „Antivandalismus-Holz“. Es handelt sich um Sappelli-Holz, eine Pflanzenart aus der Familie der Mahagonigewächse. „Es ist mit dem Taschenmesser kaum ritzbar und bekommt auch nach Jahren keinen Grauton“, erklärte Marco Schiller als Leiter des städtischen Baubetriebsdienstes. Sollte es beschmiert werden, ließe sich das problemlos abschleifen.

Roter Klinker als Roter Faden

Die Metallfüße der Bänke werden mit den Betonfundamenten fest verbunden. Die Bänke selbst werden künftig auf kleinen Inseln stehen, eingefasst mit roten Klinkern. Damit wird die bereits bestehende Optik an den Wegen im Friedensgarten aufgegriffen, die ebenfalls mit Klinkern eingefasst wurden. „Diese Klinker ziehen sich damit gewissermaßen wie ein roter Faden durch die Anlage“, sagte Krämer.

Während das Verzinken und Pulverbeschichten der Metallelemente durch ein Fachunternehmen erfolgte, wurden alle übrigen Arbeiten von Mitarbeitern des städtischen Baubetriebsdienstes ausgeführt.

Die Arbeiten begannen Ende Mai. Sie sollen Anfang August zum Abschluss kommen. Die Materialkosten für die Umgestaltung belaufen sich pro Bank auf etwa 550 Euro.


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