Außen schlichte Box, innen gemütlich Neue Kita in Melle-Neuenkirchen startet Mitte August

Von Simone Grawe

Außen eine schlichte Metallbox, innen gemütlich: Der Ortsrat Neuenkirchen besichtigte jetzt die Kita-Container am Montessori-Familienzentrum. Foto: Simone GraweAußen eine schlichte Metallbox, innen gemütlich: Der Ortsrat Neuenkirchen besichtigte jetzt die Kita-Container am Montessori-Familienzentrum. Foto: Simone Grawe

Neuenkirchen Die Kita-Container stehen, der Rasen ist eingesät, und ein Termin für die Lieferung des Mobiliars steht: Die neue Krippe am Montessori-Familienzentrum in Neuenkirchen will pünktlich am 15. August an den Start gehen.

„Wer bewirbt sich auf ein Abenteuer? Dann kann er hier anfangen“. Mit diesen Worten hieß Kim Rittinghaus in diesen Tagen den Ortsrat Neuenkirchen willkommen, der sich vor Ort ein Bild von der neuen Krippe machen wollte.

Mehr als zufrieden

30 Kinder im Alter von knapp einem bis drei Jahren werden ab Mitte August in zwei Gruppen in der neuen Krippe betreut: „Mit dem Raumkonzept sind wir mehr als zufrieden“, erklärte die Kita-Leiterin den Ortsratsmitgliedern, die sich von der mobilen Raumlösung sehr angetan zeigten.

Außen eine schlichte Metallbox, innen wohnlicher Charme, urteilten die Besucher. Gegenwärtig ruht der Kita-Betrieb noch. Auch der größte Teil des Mobiliars ist noch nicht geliefert. Dennoch sind Kim Rittinghaus und ihre Kolleginnen zuversichtlich, pünktlich zum avisierten Termin starten zu können: „Die Möbel werden am 13. und 14. August geliefert, und am 15. geht es dann los“, erzählte die Kita-Leiterin: „Ein sportliches Ziel, aber keine Erzieherin wird einen Schrauberzieher in die Hand nehmen müssen“, scherzte sie. Dafür müssten vielleicht die Möbelpacker eine Nachtschicht einlegen.

Um eine qualifizierte Betreuung zu gewährleisten, ist das Personal von acht auf 16 Kollegen aufgestockt worden, ein Teil davon tritt die neue Stelle im August an. Bei einer Führung durch die Container zeigte die Kita-Leiterin den Gästen die Gruppenräume der Mond- und Sonnengruppe sowie die angrenzenden Schlafräume, den gemeinsam genutzten Wickelraum sowie die Küche, den Mitarbeiterraum sowie die Nebenräume und die Sanitäranlagen.

Hörschutz und Dämmung

„So manche bestehende Kita würde sich bei so einem Angebot die Hände lecken“, äußerte sich Alfred Reehuis (Grüne) angesichts der ansprechenden Ausstattung.

Schallschutz-Elemente sorgen für Hörschutz, eine Dämmung des Bodens für ein schönes Bodenklima, die Fenster mit Jalousien für eine passende Belüftung und eine gute Isolierung für ein insgesamt angenehmes Klima: „Das ist schon alles okay“, findet Kim Rittinghaus. Sie verwies in diesem Zusammenhang noch auf das Mittagessen, das von einem Caterer geliefert wird, der biologisch angebaute Produkte verwendet.

Einige Restarbeiten müssen bis zum Einzug noch erledigt werden, so unter anderem an der Fluchttür: „Insgesamt gesehen macht die Kita einen guten Eindruck“, resümiert Ortsbürgermeister Karl-Heinz Gerling.


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