Exzellente Visitenkarte Tolle Imagewerbung: Melle auf der Landesgartenschau

Von Simone Grawe

Akrobatisch, dramatisch und emotional: Die SCrebel Dancer des SC Melle ernteten für ihre Darbietungen auf dem Rasen vor dem Baumwipfelpfad anerkennenden Applaus. Foto: Simone GraweAkrobatisch, dramatisch und emotional: Die SCrebel Dancer des SC Melle ernteten für ihre Darbietungen auf dem Rasen vor dem Baumwipfelpfad anerkennenden Applaus. Foto: Simone Grawe

Melle. Auf der Landesgartenschau in Bad Iburg hat sich Melle eine Woche lang im Pavillon des Tourismusverbandes Osnabrücker Land präsentiert und dabei eine exzellente Visitenkarte abgegeben.

Im Zusammenspiel mit dem Automuseum, der Waldbühne, des SC Melle und der „Insel der Künste“ hat sich die Stadt publikumswirksam eine tolle Imagewerbung betrieben. So konnten die Besucher einen Einblick in die Sparten Kunst, Kultur und Sport bekommen.

„Wir hatten gestern den Eindruck, dass Melle fast ausgestorben ist. So viele Meller haben wir bei uns am Stand begrüßen können“, sagte Marianne Seidel am Freitag, als sie gemeinsam mit Jonas Höpfner den Stand betreute.

Insbesondere die beiden Oldtimer des Automuseums seien immer wieder in den Blickfang geraten, berichtet Marianna Seide: „Die Autos werden von allen Seiten fotografiert. Und es gibt viele Autointeressierte. Die können etwas über die Baureihe, Hubraum und alle möglichen Einzelheiten erzählen“, meint Marianne Seidel.

Sie und ihr Kollege haben viele interessante Gespräche geführt, und das bei glühender Hitze: „Als ich gestern Morgen den Pavillon geöffnet habe, war es drinnen 45 Grad warm, nicht auszuhalten“, beschreibt die Mitarbeiterin der Stadtverwaltung. Sie und ihre Kollegen zogen es daher vor, sich unter dem Sonnenschirm zu unterhalten.

T-Shirts mit Blumen

Großen Spaß bei der Präsentation hatten auch die Mitglieder des SC Melle: „Dass wir hier auf der Laga für unseren Verein Werbung machen, hat wenig Sinn. Wir haben unsere Präsentation allgemein gehalten und machen auf die Aktion ‚Bewegung gegen Krebs‘ aufmerksam“, erzählt Andreas Orth, während sich ein paar Schritte weiter die SCrebel Dancer auf ihren Auftritt auf der Rasenfläche unterhalb des Baumwipfelpfades auf ihren Auftritt vorbereiten.

„Die T-Shirts sind aber chic: Blumenmuster, das passt zur Laga“, bemerkt einer der jungen Sportler mit Blick auf das florale Outfit der Mädels. Die sechsköpfige Formation geht die einzelnen Elemente noch einmal durch, die Musik läuft, und dann werden die unterschiedlichen Übungen vorgeführt.

Das Publikum merkt schnell, dass das eine Menge Kraft kostet. Und dazu noch die Hitze. Die Formation meistert die Darbietung, anerkennender Applaus und ein großer Schluck aus der Wasserflasche sind der Lohn für einen gelungenen Auftritt.

Tags darauf zeigte die Waldbühne Flagge: In ihren farbenfrohen Kostümen flanierten die Darsteller aus dem Stück „Mordskrawall im Hühnerstall“ über die Laga und verteilten Flyer: „In ihren aufwendigen Kostümen mussten die Schauspieler ganz schön schwitzen“, kommentierte Pressesprecherin Imma Schmidt.

Hervorragendes Forum

Die Stadt hat ein insgesamt positives Fazit gezogen: „Die Landesgartenschau bot unserer Stadt eine Woche lang ein hervorragendes Forum, um sich in einem ansprechenden Rahmen der Öffentlichkeit zu präsentieren“, erklärte Stadtsprecher Jürgen Krämer auf Anfrage unserer Redaktion. Da Bad Iburg gewissermaßen vor der Haustür liegt, habe es sich geradezu angeboten, Melle während des Festes der Gartenkultur facettenreich darzustellen. Als besondere Blickfänge hatten sich an allen sieben Tagen die beiden Oldtimer erwiesen, die sich gewissermaßen als Magneten für den Informationsstand erwiesen hätten.

„Weitere Aktivposten bildeten die ,Insel der Künste‘, der SC Melle 03 und die Waldbühne Melle, deren Aktionen und Auftritte ebenfalls ein lebhaftes Echo fanden“, meinte Krämer. Er zeigte sich zudem erfreut, dass die neue Imagebroschüre der Stadt im Kreis der Gartenschaubesucher auf große Resonanz gestoßen sei: „Wir verbinden damit die Erwartung, dass durch die positiven Inhalte, die in dieser Publikation vermittelt werden, insbesondere auch auswärtige Gäste nach Melle gezogen werden, um dort eine gute Zeit zu verbringen.“


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