Der letzte Bauabschnitt läuft Sanierung der Ratsschule Melle kostet 1,4 Millionen

Von Simone Grawe

An der Ratsschule haben die Handwerker das Sagen. Michael Schönwald vom Gebäudemanagement informiert über den Stand der umfangreichen Bauarbeiten, die während der Sommerferien laufen. Foto: Simone GraweAn der Ratsschule haben die Handwerker das Sagen. Michael Schönwald vom Gebäudemanagement informiert über den Stand der umfangreichen Bauarbeiten, die während der Sommerferien laufen. Foto: Simone Grawe

Melle. Von Urlaub keine Spur: Während Lehrer und Schüler die Ferien genießen, geben sich in der Ratsschule bei herrlichem Sommerwetter erneut die Handwerker die Türklinke in die Hand, um diverse Bauarbeiten zu erledigen.

Insgesamt rund 1,4 Millionen Euro investiert die Stadt in die Sanierungsarbeiten der Schule, wobei gegenwärtig der dritte und letzte Bauabschnitt realisiert wird.

Dafür fallen Kosten in Höhe von 300000 Euro an, wobei die Arbeiten bis zum Ende der Sommerferien im Großen und Ganzen abgeschlossen sein sollen, erklärt Stadtsprecher Jürgen Krämer auf Nachfrage unserer Redaktion.

Sanierung läuft seit 2014

„Im Zuge der zurzeit laufenden Arbeiten erfolgt eine Dachsanierung im Bereich der Fachräume, außerdem erhält die Außenfassade einen Neuanstrich“, erläutert der stellvertretende Leiter der städtischen Gebäudemanagements, Michael Schönwald. Zudem werden die Eingangstüren erneuert sowie Blitzschutzeinrichtungen saniert. Außerdem ist eine Verschattungsanlage vor den Verwaltungsräumen geplant: „Wir freuen uns, dass mit diesen Arbeiten die Gesamtsanierung des Schulgebäudes abgeschlossen werden kann“, betont Michael Schönwald.

„Mit den aktuellen Arbeiten, die in diesem Sommer und im Herbst erfolgen, sollen die geplanten Maßnahmen als Nachwirkungen des Schultausches zum Ende gebracht werden“, ergänzt Jürgen Krämer.

Die Ratsschule steht seit dem Jahr 2014 im Mittelpunkt umfangreicher Sanierungen und Neugestaltungen. Zu den Arbeiten, die seither ausgeführt werden, zählten der Austausch von schadstoffhaltigen Baustoffen. So wurden Fußböden und Decken erneuert und elastische Fugen installiert. Daneben erhielt die Schule eine Küche für die Mittagsverpflegung.

In einem weiteren Schritt wurden Brandschutzmaßnahmen umgesetzt. Dazu mussten Brandwände, Türen und Decken erneuert werden. Recht umfangreich fiel auch die Dachsanierung aus, so musste das Flachdach über dem Verwaltungstrakt in weiten Teilen neu gedämmt werden. Nicht zuletzt wurde die Sicherheitsbeleuchtung mittels moderner LED-Technik erneuert, außerdem die Elektroinstallation sowie das Treppengeländer im Inneren des Schulgebäudes.


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