Gemütliche Küstenatmosphäre Shanty-Fest mit drei Gastchören in Rödinghausen

Beifallsstürme bescherten die 350 Zuschauer dem Damenchor „De Zeemansvrouwen“ aus den Niederlanden. Foto: Horst BallmeyerBeifallsstürme bescherten die 350 Zuschauer dem Damenchor „De Zeemansvrouwen“ aus den Niederlanden. Foto: Horst Ballmeyer

pm/nw Rödinghausen. „Melodien von der Waterkant“, lautete das Motto des 19. Shanty-Chor-Festivals. Der Shanty-Chor Bruchmühlen präsentierte sich nicht nur als perfekter Gastgeber, sondern auch stimmlich in Bestform unter der Leitung von Ingolf Klockmann.

Heute hat der Chor 46 aktive Sänger, darunter drei Akkordeonspieler, einen Gitarristen und einen Bassisten. In seinen Reihen sind die 15-jährige Carmen Diekmann und der 16-jährige Adrian Markmeyer, der auch als Solosänger begeisterte, sowie mit Jannick Peiniger und Cord-Frierik Bohlmann vier Jugendliche.

Vorsitzender Kurt Sacher hieß alle Chöre und Freunde der maritimen Musik mit einem „Moin-Moin“ herzlich willkommen. „22 Jahre Shanty-Chor Bruchmühlen, das 19. Festival der Shantychöre ist längst eine beliebte Tradition und aus der Kulturszene der Wiehengemeinde nicht mehr wegzudenken“, sagte Rödinghausens Bürgermeister und Schirmherr Ernst-Wilhelm Vortmeyer..

Aus dem niedersächsischen Bruchmühlen überbrachte Ortsbürgermeister Axel Uffmann die Grüße des Ortsrates und erinnerte an die gute Zusammenarbeit und die zahlreichen Aktivitäten in Bruchmühlen und im Raum Melle. Seine Anmerkung: „Für die heutige Witterung fehlt uns der ,Else-strand‘ in Bruchmühlen.“

Schiffsglocken, Rumfässer, Rettungsringe und ein blinkender Leuchtturm stimmten auch optisch auf die Mammutveranstaltung der maritimen Musik ein. Mit Liedern wie „Die Windjammer kommen“, „Die Wolken, der Wind und das weite Meer“ eröffneten die Gastgeber das 19. Festival in der Gesamtschule Rödinghausen.

Insgesamt wirkten 160 Sängerinnen, Sänger und Musiker mit.

Musikalisch mit auf große Fahrt ging der Shanty-Chor der Marinekameradschaft Bünde, die mit „Auch Matrosen haben eine Heimat“, Sieben weiße Segel“ und „Blume von Hawaii“ schwungvoll und gut gelaunt die Zuhörer begeisterten.

Überregional wurde es mit dem Shanty-Chor „Die Emsmöwen“ aus Rheda-Wiedenbrück, sie begeisterten mit Liedern wie „Santo Domingo“, „Adios Muchachos“ und „Heimweh nach Sankt Pauli“ und luden zum Mitsingen und Schunkeln ein.

Wie gewohnt war auch ein Shanty-Chor aus den Niederlanden zu Gast, der Damenchor „De Zeemansvrouwen“ aus Zuidbroek. In ihren historischen Kleidern der damaligen Seemannsfrauen traten sie in Rödinghausen auf. Mit ihren Liedern wie „Seemann deine Heimat“, Schön ist die Liebe im Hafen“ und „Rot sind die Rosen“ rissen sie die Zuhörer zu wahren Beifallsstürmen hin.

Auch dieses Festival der Shantychöre endete mit einem gemeinsamen großen Finale, dem „Gorch-Fock Lied“ und „Lieder so schön wie der Norden“. pm/nw


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