Stromverbrauch sinkt gewaltig Melle setzt auf moderne LED-Technik

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In den Grundschulen in Eicken-Bruche und Riemsloh hat die Stadt alte Lampen ausgetauscht. Dadurch reduziert sich der Stromverbrauch um bis zu 77 Prozent, verdeutlicht Thomas Kuhl vom Gebäudemanagement. Foto: Simone GraweIn den Grundschulen in Eicken-Bruche und Riemsloh hat die Stadt alte Lampen ausgetauscht. Dadurch reduziert sich der Stromverbrauch um bis zu 77 Prozent, verdeutlicht Thomas Kuhl vom Gebäudemanagement. Foto: Simone Grawe

Melle. Keine Brummgeräusche mehr und eine Energieersparnis von bis zu 77 Prozent: Mit dem Austausch der Beleuchtung in zwei Grundschulen schlägt die Stadt zwei Fliegen mit einer Klappe.

In sechs Räumen der Grundschule Riemsloh und in fünf Räumen der Grundschule in Eicken-Bruche hat die Stadt unter der Federführung ihres Gebäudemanagements die alten Lampen durch LED-Beleuchtung ersetzt. Damit werden in Riemsloh 7500 Kilowatt und im Eicken-Bruche 3200 Kilowatt Strom pro Jahr eingespart.

Der Stromverbrauch in der Schule in Riemsloh reduziert sich im Vergleich zur alten Anlage um 77 Prozent, und der Kohlendioxidausstoß verringert sich jährlich um 4500 Kilogramm.

„In Eicken-Bruche können nach Abschluss der Sanierungsarbeiten 75 Prozent Energie pro Jahr eingespart werden. Die damit verbundenen Stromeinsparungen schlagen jährlich mit etwa 3200 Kilowattstunden zu Buche“, erläutert Thomas Kuhl vom Gebäudemanagement. Die CO2-Emmision verringert sich um 4400 Kilogramm pro Jahr.

Es brummt nicht mehr

Die Sanierungsarbeiten in beiden Schulen war nötig, weil die alten Lampen abgängig waren. Hinzu kamen die hohe Stromaufnahme sowie Brummgeräusche von den Vorschaltgeräten. Damit ist jetzt Schluss.

In Eicken-Bruche wurden die Lampen in zwei Klassenräumen, im Lehrerzimmer, im PC-Raum und im Kopierraum ersetzt. 26 LED-Pendelleuchten mit einer so genannten tageslichtabhängiger Präsenzsteuerung wurden installiert. Die Kosten belaufen sich auf rund 19000 Euro.

Förderung vom Bund

Die Gesamtkosten für die Sanierung in Riemsloh beziffert Stadtsprecher Jürgen Krämer mit 20000 Euro. Dort wurden die Lampen in sechs Klassenräumen ausgewechselt. Das Bundesumweltministerium hat das Projekt mit rund 5000 Euro gefördert.

Mit der nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken ein breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab: Davon profitierend Verbraucher ebenso wie Unternehmen, Kommunen oder Bildungseinrichtungen.

Das Gebäudemanagement der Stadt geht davon aus, dass sich die Investitionen innerhalb von weniger als zehn Jahren amortisiert haben werden.


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