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Jugendfeuerwehr-Versammlung Meller Wehr will Jugendarbeit verbessern

Von Dr. Stephanie Uhlhorn

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<em>Teamarbeit</em> lautet ein wichtiges Stichwort bei den Jugendwehren. Hier bemüht sich der Nachwuchs beim „Spiel ohne Grenzen“ im vergangenen Jahr in Buer. Archivfoto: Jürgen KrämerTeamarbeit lautet ein wichtiges Stichwort bei den Jugendwehren. Hier bemüht sich der Nachwuchs beim „Spiel ohne Grenzen“ im vergangenen Jahr in Buer. Archivfoto: Jürgen Krämer

Melle. Stadtjugendwart Daniel Hamm hat eine positive Bilanz des Jahres 2012 in der Jahreshauptversammlung der Stadtjugendfeuerwehr in Niederholsten gezogen. Das Jahr ist geprägt gewesen von vielen Terminen auf Stadt- und Kreisebene.

Besonders hob Hamm das Fortbildungsseminar „Kindesschutz und Kindeswohlgefährdung“ hervor, das die Landvolkhochschule in Oesede veranstaltet hat. Die Jugendwarte und ihre Stellvertreter wurden anhand von Fallbeispielen gezielt mit dem Thema konfrontiert und bekamen Hilfestellung bei der Lösung solcher Probleme. Weiterhin wurde der vom Fachdienst Jugend des Landkreises Osnabrück erarbeitete Kodex zum Kindeswohl von den Teilnehmern unterzeichnet.

Für die Aus- und Weiterbildung auf Stadt- und Kreisebene sowie für Sitzungen und die Vor- und Nachbereitung von Diensten haben die Jugendwarte 6458,5 Stunden aufgewendet. Hinzu kommen 1737,75 Stunden für die feuertechnische Ausbildung und für die allgemeine Jugendarbeit.

Jeder der sieben Jugendwehren steht ein Jugendwart vor. „Diese werden von insgesamt 45 Helferinnen und Helfern unterstützt, ohne die ein Dienstbetrieb gerade in den Sommermonaten oder bei Fahrten zu anderen Aktivitäten, wie Turnieren oder Zeltlagern, nicht durchzuführen wäre“, betonte Daniel Hamm. Hier ergaben sich kleine Veränderungen. Nachfolger von Hamm als Jugendwart in Wellingholzhausen ist Johannes Vogelpohl, der von seinen Stellvertretern Roman Rosensträter und Niklas Müller unterstützt wird. Frank Milan hat als Jugendwart der Wehr Niederholsten-Oldendorf mit Oliver Koopmann (Niederholsten) und Andreas Gräber (Oldendorf) zwei neue Stellvertreter erhalten.

128 Jungen und 37 Mädchen nahmen an den Jugendwehren teil. Dies sind zehn Mitglieder mehr als 2011, wobei auch der Abgang von 27 jungen Brandbekämpfern kompensiert wurde. Neun Kinder hatten keine Lust mehr auf die Feuerwehr, sieben gaben an, dass sie aus schulischen Gründen nicht mehr teilnehmen könnten.

Hamm berichtete zudem von den vielfältigen Aktivitäten der Jugendlichen, vom Zeltlager über einen Besuch der Osnatel-Arena in Osnabrück bis hin zu sportlichen Wettkämpfen. Auch 2013 wird es wieder zahlreiche Unternehmungen geben. So feiert beispielsweise die Jugendfeuerwehr Elsetal ihr zehnjähriges Bestehen mit einem klassischen „Spiel ohne Grenzen“.

Im formalen Teil der Versammlung stellte sich das Jugendforum vor. Das ist ein Zusammenschluss der Jugendsprecher der einzelnen Wehren. Es soll das Sprachrohr der Jugendlichen sein und die Qualität der Jugendarbeit verbessern. Die Mitglieder wählten Rebecca Hoffmann aus Buer zur Jugendsprecherin der Stadtjugendfeuerwehr, die als Vertreterin auf Kreisebene fungiert.

Der als Gast anwesende Stadtbrandmeister Karl-Heinz Meyer gratulierte und äußerte die Hoffnung, dass diese Position nicht nur auf dem Papier bestehe. „Die Vergangenheit hat gezeigt, dass nicht alle neuen Ideen und dadurch entstandenen Positionen einen Mehrwert für die Jugendarbeit bedeutet haben.“. Er hoffe auf eine gute Zusammenarbeit bis zum Ende seiner Dienstzeit.


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