Polizei mit Wildkamera erfolgreich Verfolgungsjagd in Melle nach neun Einbrüchen

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Verfolgungsjagd auf der A30: Nach diversen Einbrüchen in den Recyclinghof in Gesmold wollte ein Pärchen Richtung Hannover fliehen. An der Auffahrt Melle-Ost endet die Fahrt. Symbolfoto: Michael GründelVerfolgungsjagd auf der A30: Nach diversen Einbrüchen in den Recyclinghof in Gesmold wollte ein Pärchen Richtung Hannover fliehen. An der Auffahrt Melle-Ost endet die Fahrt. Symbolfoto: Michael Gründel

Melle. Erfolg für die Meller Polizei: Sie konnte einen 29-jährigen Mann und eine 28-jährige Frau ermitteln, die insgesamt neunmal in den Recyclinghof in Gesmold eingebrochen sind. Der vorläufigen Festnahme ist eine Verfolgungsjagd auf der A30 vorausgegangen.

„Das war eine Menge Arbeit“, kommentierte Claus Kleine-Heckmann von der Meller Polizei nach dem Ermittlungserfolg. Vorausgegangen war eine Serie von neun Einbrüchen in den Recyclinghof in Gesmold bei Melle, die in der Nacht zum 20. April begann.

Achtmal sind die Täter seither erfolgreich gewesen und haben Kupfer, Kabelreste, alte Handys, Autobatterien und Elektroschrott entwendet.

Wildkameras installiert

Im Verlauf der Serie hat die Polizei Wildkameras installiert, wobei die Observation mit der Staatsanwaltschaft abgesprochen war. Ein richterlicher Beschluss wurde erlassen. Tatsächlich wurde das Pärchen mehrmals fotografiert; nach Aussage von Claus Kleine-Heckmann war eines der Bilder ganz hervorragend.

Interne Ermittlungen der Polizei blieben zunächst erfolglos. Am vergangenen Donnerstag dann der Erfolg: Als das Pärchen um kurz nach 20.30 Uhr neuerlich zum Awigo-Gelände kam, wurde es von einem Mitarbeiter entdeckt, der zufällig noch vor Ort war.

Täter kamen nicht weit

Der Mann und die Frau versuchten daraufhin zu fliehen. Sie stiegen in ihren nahe der Autobahn abgestellten Wagen und fuhren auf die A30 Richtung Hannover. Der Awigo-Kollege informierte die Polizei und nahm die Verfolgung auf. Unterwegs teilte er den Beamten mehrmals den Standort mit. Die Täter kamen nicht weit: An der Auffahrt Melle-Ost endete die Fahrt für das Pärchen: Sie wurden von zwei Streifenwagen angehalten und vorläufig festgenommen „Es handelt sich um ein Paar aus Rumänien mit Wohnsitz in Hameln“, erklärte der Leiter des Kriminalermittlungsdienstes, Peter Kleinfeld. Die Beschuldigten räumten einige Taten ein. Es besteht keine Fluchgefahr. Das Verfahren wurde an die Staatsanwaltschaft übergeben.


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