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Mittelstädt im Hochschulbeirat Landessuperintendentin beruft in das Osnabrücker Gremium

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Berufen: Der Meller Fritz-Gerd Mittelstädt ist jetzt ordentliches Mitglied im Evengelischen Hochschulbeirat der Universität Osnabrück. Foto: Christoph FrankenBerufen: Der Meller Fritz-Gerd Mittelstädt ist jetzt ordentliches Mitglied im Evengelischen Hochschulbeirat der Universität Osnabrück. Foto: Christoph Franken

Melle/Osnabrück. Fritz-Gerd Mittelstädt ist von Landessuperintendentin Birgit Klostermeier in den Evangelischen Hochschulbeirat der Universität Osnabrück berufen worden. Der Professor und promovierte Geograf aus Melle hatte im vergangenen Jahr beim zentralen niedersächsische Reformationsgottesdienst in der überfüllten Marktkirche Hannover als Prediger mitgewirkt.

"Da ist man dann wohl auf mich aufmerksam geworden und ich habe jetzt einen Anruf der Landessuperintendentin bekommen", sagte Mittelstädt im Gespräch mit unserer Redaktion.

Der Hochschulbeirat begleitet und fördert die Arbeit der Evangelische Studierendengemeinde und des Hochschulpfarramtes. Das Gremium berät zudem bei der Durchführung von Arbeitsvorhaben und in Fragen der grundsätzlichen Orientierung. Zudem unterstützt der Beirat die Eigenständigkeit und die Bedeutung von kirchlicher Arbeit innerhalb der Universität. Auf Wunsch der Studierendengemeinde vertritt er deren Belange gegenüber kirchlichen Gremien und in der Öffentlichkeit. Der Hochschulbeirat wirkt außerdem  bei Personalentscheidungen mit.

Neben der Landessuperintendentin gehören dem Gremium auch Superintendent Joachim Jeska (Kirchenkreis Osnabrück), die Hochschulpastorin Lore Julius aus Melle, Fritz-Gerd Mittelstädt sowie weitere Professoren der Uni Osnabrück und Studentenvertreter an. 

"Wir wollen lutherisches Gedankengut in die Universität einfließen lassen", brachte es Mittelstädt auf den Punkt. So gehe es beispielsweise bei den Hochschulgottesdiensten in der Osnabrücker Katharinenkirche darum, aktuelle Themen in den Predigten aufzugreifen und in einen Kontext mit der Bibel zu stellen. 

Mittelstädt redete nicht drumherum: Der Evangelische  Hochschulbeirat müsse stärker als früher um seine Bedeutung kämpfen. "Er sollte daher aktiv zum gesellschaftlichen Dialog aus der lutherischen Position heraus  beitragen". 


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