Die Bahn am Ludwigsee Spontane Boule-Treffen in Melle per Whatsapp

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Gesmold. Seit fünf Jahren gibt es die Boule-Bahn am Ludwigsee im Meller Stadtteil Gesmold. Dort im hinteren Bereich des Campingplatzes spielen sowohl Camper als auch „Eingeborene“ aus Warringhof.

„2012 konnte ich den Campingplatz-Chef endlich überzeugen, im folgenden Jahr eine Bahn am nordwestlichen Ende des Sees nach meinen Plänen anzulegen“, blickt Initiator Peter Schulz auf die Anfänge zurück. Schulz ist bereits seit 24 Jahren Dauergast mit „Zweitwohnung“ auf der Ferienanlage.

„Mit der Boule-Bahn macht es noch mehr Spaß, hier den Sommer zu verbringen“, ergänzt Helmut Giering aus Dortmund, der sogar schon seit 36 Jahren seine Ferien am Ludwigsee verbringt.

„Hier wird oft gespielt, obwohl wir keinen festen Termin haben“, erklärt Wilfried Braunert. Denn Peter Schulz hat eine Whatsapp-Gruppe eingerichtet. „Bei einer spontanen Anfrage haben fast immer einige Lust, die Kugeln rollen zu lassen“, merkt Jutta Vedder an. „In unserer Whatsapp-Gruppe sind zehn Leute und fünf weitere werden immer persönlich angesprochen“, berichtet Isis Scheffler-Rost.

Weitere Bahn angedacht

Neben den Dauer-Campern nutzen auch immer wieder Kurzzeit-Touristen die Boulebahn und bringen manchmal sogar ihre eigenen Kugeln mit. „Das Interesse am Boulen wird immer größer, wir denken schon darüber nach, mittelfristig eine zweite und langfristig eine dritte Bahn anzulegen“, stellt Peter Schulz seine Zukunftspläne vor.

Die „Freitagsgruppe“

Mit viel Freude treffen sich auch bis zu zwölf Warringhofer „Ur-Einwohner“ in der „Freitagsgruppe“ regelmäßig um 18 Uhr auf dem Boule-Platz. „Meistens sind wir sechs bis acht Spieler“, merkt Anne Grothaus an. „Nach einem Vorschlag von Seppl Pabst auf der Burstie vor drei Jahren wurde die Gruppe vor zwei Jahren gegründet“, erzählt Ulla Klamer. Es war auch der Impulsgeber Seppl Pabst, der die Ausstattung der Bahn mit einem neuen Belag initiiert hatte.

Von der „spitzenmäßigen“ roten Tennisplatz-Asche auf festem Untergrund sind die Campingplatz-Bouler ebenso begeistert. „Boulen ist nämlich kein Boccia, bei dem die Kugeln mehr geworfen werden, und auch kein Bowling“, lobt Wilfried Braunert die glatte feste Bahn. „So können wir auf unserer 4 x 12 Meter großen Bahn richtige Turniere veranstalten“, freut sich Peter Schulz über die gut rollenden Kugeln und regt gleich ein Pokalspiel mit Campern und der Freitagsgruppe an. Beide Boulegruppen sind sich aber absolut einig, dass Spaß, Geselligkeit und Freude an der Bewegung in frischer Luft stets im Vordergrund stehen.

Wer Lust hat kommt

„Unsere Freitagsgruppe besteht bis jetzt tatsächlich nur aus Warringhofern und Leuten die in Warringhof aufgewachsen sind“, erklärt Ulla Klamer. Es dürften aber durchaus auch Nicht-Warringhofer mitmachen. Aus dem Pool von insgesamt zwölf Leuten wären von Mai bis Oktober eigentlich immer mindestens vier gekommen, sodass noch kein Termin ausfallen musste.

Klamer betont zum Abschluss unseres Gesprächs an der Boulebahn der Campingplatzanlage am Ludwigsee: „Bei und gilt das Prinzip: Wer Lust und Zeit hat, kommt - es gibt keinerlei Verpflichtung“. Ähnlich wie bei den Campern gibt es nach dem Spiel noch einen gemütlichen Ausklang im nahe gelegenen Biergarten.


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