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12.07.2018, 13:12 Uhr KOMMENTAR

Festivals in Melle: Stets ein Risikospiel

Kommentar von Michael Hengehold

Familiäre Atmosphäre, Sounds von Rock bis Reggae, Kaffee und Kuchen am Nachmittag: Rock in Neuenkirchen rockt mit eigener Identität. Foto: RinKFamiliäre Atmosphäre, Sounds von Rock bis Reggae, Kaffee und Kuchen am Nachmittag: Rock in Neuenkirchen rockt mit eigener Identität. Foto: RinK

Melle. In diesem Jahr gibt es nur zwei große Open-Air-Festivals in Melle: „Musik unter 15 Eichen“ und „Rock in Neuenkirchen“. „Nur“ ist gut – Melle ist in einer außergewöhnlichen Lage, meint unser Kommentator.

Drei große Open Airs alle zwei Jahre – welche Kleinstadt, welche Stadt überhaupt hat das schon zu bieten?

Unter 15 Eichen konzentrieren sie sich auf den Mix aus Comedy und Musik, ein interessantes Konzept, das Stephan Rodefeld, selbst als Comedian unterwegs, da erdacht hat.

Und in Neuenkirchen wird mit großem Aufwand ein zweitägiges Festival aufgezogen, das einmalig in Deutschland sein dürfte. Denn dass auch die Macher immer erst kurz vorher, teilweise ein oder zwei Tage vor Aufbaubeginn, erfahren, auf welchem (abgeernteten) Feld es stattfinden kann, dürfte es so kein zweites Mal geben.

Allen Organisatoren und Helfern gebührt Dank und Lob für den Einsatz, zumal Open Airs in Deutschland ja wettertechnisch stets ein Risikospiel sind.


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