DieFarben des Sommers Karin Krohs stellt im Klinikum Melle aus

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Ein Meer voller Farben: Karin Krohs stellt im Christlichen Klinikum aus. Foto: Daniel Meier/Niels-Stensen-KlinikenEin Meer voller Farben: Karin Krohs stellt im Christlichen Klinikum aus. Foto: Daniel Meier/Niels-Stensen-Kliniken

Melle. Mit den Farben des Sommers – so lautet der Titel einer Ausstellung von Karin Krohs im Christlichen Klinikum (CKM) der Niels-Stensen-Kliniken. Bis zum 12. August zeigt sie 18 Naturmotive.

Melle „Motive, Formen und Farben für meine Malerei finde ich fast ausschließlich in der Natur, sei es im eigenen Garten, im Botanischen Garten, in unserer norddeutschen Umgebung oder auf Urlaubsreisen vorwiegend im Ostseeraum“, sagt die Osnabrücker Künstlerin. Ihre Malerei ist zum einen das Aquarellieren: „Das lange Zeit meine liebste Technik war“, bekundet sie. In den letzten Jahren habe sie sich mehr und mehr der Malerei auf Leinwand in Eitempera zugewandt, einer sehr alten Technik, bei der sie die Farbpigmente mit einer Emulsion aus Eiern, Leinölftrnis, Harz und Wasser binde.

Blick in die Ferne

„Vor allen Dingen sind es die Farben, die mich in ihren Bann ziehen und nicht mehr loslassen“, meint Karin Krohs: „Das wunderbare Blau einer Wegwarte in ihrer Veränderlichkeit zwischen Morgen und Abend, die vielfältigen Grüntöne im Frühling oder jetzt im Hochsommer die ganze Pracht der Hortensien.“ Bevor sie all diese Farben auf das Papier oder die Leinwand bringe, sei „schon die Arbeit im Garten eine Freude“.

Die Landschaft lenke den Blick in die Ferne, erläutert die Künstlerin: „Sie wächst über meinen Gartenzaun hinaus bis zum Horizont.“ Aufgrund ihrer Vorliebe für „diesen weiten Blick“ findet sie ihre bevorzugten Landschaftsmotive im Norden. Hier ist ihre malerische Heimat. Vor allem sind es immer wieder Landschaften an der Ostsee, „die mit ihren ausdrucksstarken Küstenformen, ihrer Vegetation und ihrem wunderbaren Himmel mir Herz und Sinne öffnen“, betont Karin Krohs: „Der weite Himmel – was wäre er ohne die Wolken?

Tiefe Farben

Natürlich sollte die Sonne scheinen, aber Wolkenformationen vor dem Blau machen den Himmel doch erst interessant, das Licht wärmer und die Farben tiefer.“ Nie sei ein Tag wie der andere, jede Stunde verändere das Bild, „wenn Wolken am Himmel ziehen“. Es gebe Tage, „da möchte ich nur schauen und das einzigartige Miteinander von Landschaft und Himmel in mich aufnehmen. Da kann ich mich einsfühlen und mich als einen kleinen Teil des großen Ganzen begreifen“, schildert die Künstlerin, die an der Pädagogischen Hochschule Osnabrück Kunst studierte und bis 1989 als Lehrerin tätig war.

Von da an widmete sie sich intensiv der Malerei und bildete sich bei Osnabrücker Künstlern und an der Universität Osnabrück weiter. Sie hat ihre Werke bereits in vielen Ausstellungen präsentiert.


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