Inspektion auf der Stromtrasse Amprion-Mitarbeiter prüfen Leitung

Meine Nachrichten

Um das Thema Melle Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Bei einer Info-Veranstaltung in Wellingholzhausen wurde der geplante Trassenverlauf der neuen Höchstspannungsleitung vorgestellt. Die geplanten Inspektionsmaßnahmen betreffen die grün gekennzeichnete Bestandstrasse. Archivfoto: Simone GraweBei einer Info-Veranstaltung in Wellingholzhausen wurde der geplante Trassenverlauf der neuen Höchstspannungsleitung vorgestellt. Die geplanten Inspektionsmaßnahmen betreffen die grün gekennzeichnete Bestandstrasse. Archivfoto: Simone Grawe

Melle/Osnabrück. Entlang der 220-Kilovolt-Stromtrasse von der Umspannanlage in Lüstringen bis zur Landesgrenze gibt es in nächster Zeit Bewegung: Mitarbeiter des Netzbetreibers Amprion werden im Rahmen üblicher Inspektionsarbeiten die bestehende Leitung überprüfen.

„Die vorgesehenen Arbeiten stehen in keiner Verbindung mit dem geplanten Bau der Höchstspannungsleitung“, erklärt Amprion-Sprecher Michael Weber. Vielmehr handele es sich um routinemäßige Arbeiten, die regelmäßig bei allen Höchstspannungsleitungen durchgeführt werden: „Vergleichbar mit dem Tüv“, verdeutlicht Michael Weber.

Begehungen vor Ort

Nach Worten von Michael Weber werden die Inspektionsarbeiten entlang der gesamten Trasse vorgenommen: „Die Mitarbeiter sind vor Ort, führen Vor-Ort-Begehungen durch, klettern die Masten hoch, schauen sich alles an und führen bei Bedarf Schweißarbeiten durch“, berichtet der Amprion-Sprecher mit Blick auf die Tatsache, dass Bürger Fragen stellen könnten.

Kein Zusammenhang mit Neubau

Im Hinblick auf den Neubau der Höchstspannungsleitung ist die Frist zur Abgabe von Stellungnahmen für das Raumordnungsverfahren inzwischen abgelaufen. Die obere Landesplanungsbehörde muss nun die eingegangenen Stellungnahmen zu den Planungen von Amprion bewerten.

Die Ankündigung des Netzbetreibers Amprion, dass beim Neubau der Trasse 16 nur auf einem vier Kilometer langen Teilstück zwischen Osnabrük-Lüstringen und Osnabrück-Voxtrup ein Erdkabel verlegt werden soll, hatte in der Region für harsche Kritik gesorgt. Kritik an der geplanten Trasse gibt es insbesondere, weil im südlichen Bereich von Wellingholzhausen der gesetzlich besonders stark geschützte 400-Meter-Abstand zu Siedlungen unterschritten wird.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN