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26.06.2018, 18:08 Uhr KOMMENTAR

Eine gute Lösung für Bruchmühlen

Kommentar von Simone Grawe

Alles andere als chic: Der Bahnhof in Bruchmühlen verfällt zusehens. Ab Juli hat er mit der Wohnungsbau Grönegau einen neuen Besitzer. Foto: Simone GraweAlles andere als chic: Der Bahnhof in Bruchmühlen verfällt zusehens. Ab Juli hat er mit der Wohnungsbau Grönegau einen neuen Besitzer. Foto: Simone Grawe

Melle. Ab Juli hat der Bahnhof in Bruchmühlen einen neuen Besitzer: Die Wohnungsbau Grönegau hat das Areal erworben und möchte es umgestalten. Diese Entwicklung kann für Bruchmühlen nur positiv sein, findet unsere Kommentatorin.

Je länger das Bahnhofsgebäude leer steht, um so mehr verfällt es. Marode Bausubstanz, wucherndes Unkraut und ein trostloses Umfeld: Einen Schönheitspreis kann das Areal angesichts der Optik wahrlich nicht gewinnen.

Das dürfte sich durch den Erwerb der Wohnungsbau Grönegau (WBG) bald ändern. Zunächst kündigt Geschäftsführer Dirk Hensiek nur kleinere Ausbesserungen an, auf lange Sicht peilt die WBG jedoch eine große Lösung an.

Je nachdem wie die gutachterliche Bewertung ausfällt, wird das Gebäude saniert oder abgerissen. In diesem Punkt möchte der Ortsrat ein Wörtchen mitsprechen. Das ist nachvollziehbar, denn den Kommunalpolitikern liegt eine Verbesserung des Ortsbildes am Herzen.

Dieses Ziel verfolgt auch der neue Besitzer, dem an einer Aufwertung des Areals gelegen ist. Insofern ist die Zukunft des Bahnhofs in guten Händen. Bruchmühlen kann von dieser Entwicklung nur profitieren.


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