Gute Nachrichten in der Burstie Große Gewerbeschau in Melle-Gesmold geplant

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pm Gesmold. Positive Nachrichten in der Burstie: Dratum-Ausbergen wird über Glasfaser an die Datenautobahn angeschlossen, der Femlindenplatz erhält kostenloses W-Lan, für 2020 ist eine Gewerbeschau geplant, das neue Feuerwehrhaus kommt und für den Radweg Allendorfer Straße sieht Ortsbürgermeister Michale Weßler gute Chancen.

Nach einer Begrüßungsansprache durch Ortsratsmitglied Marlies Kellenbrink überreichten Weßler und Kellenbrink eine Kerze an Pfarrer Jörg Ellinger und ein Brot an die neue Küsterin Edith Geise. Erstmalig wurde die Bürgerversammlung von der Jugendblaskapelle Gesmold musikalisch umrahmt.

Ortsdurchfahrt sanieren

Im Mittelpunkt der Burstie stand traditionsgemäß der Bericht des Ortsbürgermeisters, der die Teilnehmer umfassend über die Themen „Bauwesen“, „Gewerbe“, „Verkehr und Infrastruktur“, „Schule“, „Kindergarten“, „Sport und Spiel“ sowie „Vereinsleben“ informierte. Der Politiker stellte dabei unter anderem die positive Entwicklung des Gewerbeparks heraus, in dem sich viele leistungsstarke Unternehmen angesiedelt hätten. Um die Stärken der ortsansässigen Wirtschaft hervorzuheben, ist für das Jahr 2020 eine große Gewerbeschau geplant. Weßler wies darüber hinaus auf Planungen hin, die Gesmolder Ortsdurchfahrt zu sanieren und mit einer neuen Fahrbahndecke zu versehen. Zudem soll in absehbarer Zeit die Kreisstraße 228 (Üdinghausen bis Bissendorf) saniert werden. Im Zuge dieser Maßnahme sei der Lückenschluss des Radweges zwischen beiden Orten geplant. Positiv auch die Deckenbaumaßnahmen, die im Rahmen der Flurbereinigung erfolgen sollen. „Dabei stehen im ersten Abschnitt 8,9 Kilometer im Mittelpunkt einer Sanierung“, so der Ortsbürgermeister.

2020 ein neues Domizil für die Feuerwehr

Er erinnerte daran, dass sich eine Interessengemeinschaft gebildet habe, die sich für einen Radweg entlang der Allendorfer Straße einsetze – und zwar von Melle bis Borgloh. „Da in beiden Gebieten Flurbereinigungsverfahren laufen, besteht eine gute Möglichkeit, die dafür benötigten Flächen zu sichern“, meinte der Redner, um danach auf den geplanten Neubau des Feuerwehrhauses einzugehen: „Wir wollen der Feuerwehr im Jahre 2020 ein neues Domizil zur Verfügung stellen – das ist das Ziel, vorgegeben vom Feuerwehrausschuss der Stadt.“

„Der Stadt geht es gut“

„Der Stadt Melle geht es gut – und wir haben allen Grund, dankbar zu sein“, machte Bürgermeister Reinhard Scholz deutlich. Mit einer Arbeitslosenquote von 2,7 Prozent stehe Melle hervorragend da, und der städtische Haushalt bewege sich mit mehr als 90 Millionen Euro auf Rekordniveau. Allein für Investitionstätigkeiten stünden in diesem Jahr fast 13 Millionen zur Verfügung – ein stolzer Betrag, von dem auch Gesmold profitiere.

Überraschung für die ältesten Teilnehmer

Eine Überraschung hielt Michael Weßler für die ältesten Teilnehmer der Burstie bereit. So überreichte er Friedrich Niekamp (91 Jahre), Keinrich Schröder (86 Jahre), August Niemöller (81 Jahre), Wolfgang Böder (79 Jahre) und Matthias Ronne (76 Jahre) jeweils eine kleine Flasche „Hochprozentiges“.


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