Lob für nachhaltige Vereinsarbeit Verkehrsverein Melle feiert Geburtstag

Von Catharina Kellermann

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Melle. Bei bestem Wanderwetter feierte der Verschönerungs- und Verkehrsvereins Melle-Mitte (VVV) an der Ottoshöhe in den Meller Bergen sein 125-jähriges Bestehen. Gleichzeitig konnte auch das zehnjährige Jubiläum des Aussichtsturms gefeiert werden.

Wer den Weg zum Turm nicht zu Fuß hinter sich bringen wollte, hatte die Möglichkeit, mit dem kostenlosen Planwagen-Shuttle zu fahren. Die musikalische Untermalung des Festakts übernahmen die Meller Jagdbläser, deren Musik bereits am Wanderparkplatz zu hören war.

Stefan Muhle, Vorsitzender des VVV, begrüßte die zahlreich erschienenen Mitglieder und Freunde des Vereins. Als Erstes sprach er dem Verein seine Glückwünsche zum 125-jährigen Bestehen aus. Er dankte den Mitgliedern für das Engagement in den vergangenen Jahren. Insbesondere galt sein Dank der Handwerkergruppe, der Geschäftsführerin des VVV, Ulrike Bösemann, und dem langjährigen Vorstandsmitglied Hermann Kuipers. Dieses ehrenamtliche Engagement für die Heimat sei ein großer Gewinn für die Stadt und für ihre Bürger. Muhle scheute den Blick in die Zukunft nicht, denn der Verein habe mit seiner 125-jährigen Geschichte ein starkes Fundament. Vieles habe der Verein bereits erreicht: „Werfen wir einen Blick auf die Diedrichsburg: Dort haben wir einen neuen Brunnen angelegt, der die Wasserversorgung zukünftig sichert“, betonte Muhle.

Aber auch beim Blüten- und Trachtenfest und beim Geranienmarkt engagiere sich der Verein seit Jahren. Der Meller Berg sei aber sicherlich eine Hauptaufgabe für den VVV. Stefan Muhle dankte in diesem Zusammenhang noch einmal allen Spendern, denn erst deren Zuwendungen ermöglichten die Instandhaltung der Wanderwege, die Installation von Sitzgruppen oder den Spielplatz an der Diedrichsburg. Ulrich Wienke, stellvertretender Vorsitzender des Heimatbundes Osnabrücker Land, gratulierte dem VVV zu seinem Jubiläum. Einen „flachen Blumenstrauß“ könne er leider nicht überreichen, da dieser bereits im Vorfeld überwiesen worden sei.

Ulrich Gövert, Präsident des Wiehengebirgsverbandes Weser-Ems, lobte in seinem Grußwort die nachhaltige und erfolgreiche Vereinsarbeit und die damit einhergehende Förderung der örtlichen Gemeinschaft. Er schloss sein Grußwort mit der plattdeutschen Redewendung: „Stoh faste, kiek wiet un röög di!“

Einladung zum Grillen

Der Vorsitzende der Sparkassenstiftung, Frank Finkmann, brachte nicht nur ein moralisches „Weiter so!“ mit, sondern auch ein finanzielles Geschenk. Bürgermeister Reinhard Scholz lobte den VVV für seine Arbeit, die oft auch Dinge mit öffentlichem Interesse beträfe. Neben der Übergabe des offiziellen Geschenks der Stadt an den Verein lud er die Handwerkergruppe zu einem Grillabend ein. Pastor Bernhard Julius schloss sich den Glückwünschen seiner Vorredner gerne an. Mit dem sinnbildlichen Weitblick der Ottoshöhe habe er keine Angst vor der Zukunft des Vereins.

Bevor Stefan Muhle alle Teilnehmer zur Stärkung mit Pommes Frites und Bratwurst einlud, stimmte er gemeinsam mit den Meller Jagdbläsern ein Ständchen für den Verein an, mit dem alle Gäste den VVV hochleben ließen. Im Anschluss blieb ausreichend Zeit, sich auszutauschen und gemeinsam zu feiern.


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