Orgelkonzert-Reihe beginnt „Das lockt den Glanz der Meller Orgeln hervor“

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Ein tolles Programm mit Organisten der Spitzenklasse präsentierte für den bevorstehenden „Meller Orgelsommer“ der Meller Kirchenmusiker Andreas Opp. Foto: Christoph FrankenEin tolles Programm mit Organisten der Spitzenklasse präsentierte für den bevorstehenden „Meller Orgelsommer“ der Meller Kirchenmusiker Andreas Opp. Foto: Christoph Franken

Melle. Auf diese Konzertreihe in Melle haben Freunde der Orgelmusik in der gesamten Region gewartet: Ab dem kommenden Mittwoch finden wieder immer mittwochs um 20.15 Uhr bis zum 1. August sechs hochkarätige 45-minütige Orgelkonzerte in St. Matthäus und in St. Petri statt. Der Eintritt ist frei.

Die beiden Kirchenmusiker Andreas Opp (St. Petri) und Stephan Lutermann (St. Matthäus) haben dazu gemeinsam erneut ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt. Opp stellte es am Wochenende vor.

„Das ist ein tolles Programm mit lauter Koryphäen, die den Glanz der beiden Orgeln wirklich hervorlocken“, freute sich Opp mit Blick auf die auftretenden Organisten und Musiker.

Start am 27. Juni

Am Mittwoch (27. Juni) startet die Reihe traditionsgemäß mit dem „Wandelkonzert“. Es besteht aus drei Teilen. Zunächst spielt Stephan Lutermann an der Klausing-Orgel in St. Matthäus unter anderem ein Orgelstück von Johann Sebastian Bach. Dan wechseln die Zuhörer in die benachbarte St.-Petri-Kirche und werden dabei von Gerd Kruse mit dem Glockenspiel des Rathauses s musikalisch begleitet. In St. Petri spielt dann Andreas Opp auf der Christian-Vater Orgel.

Am 4. Juli konzertiert der US-Amerikaner Christopher Holman (Houston) in St. Petri. Der Organist und Cembalist hat sich auf die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts spezialisiert und tritt an historischen Orgeln in ganz Europa auf. Er forscht zudem an der Schola Cantorum Basiliensi in Basel. „Die erste Adresse für historische Orgelmusik in Europa“, betonte Opp.

Tenor und Orgel

Am 11. Juli dann debütieren der Tenor Max Ciolek (Osnabrück) und der Organist Thomas Pauschert (Gladbeck) gemeinsam in der Matthäus-Kirche. „Ciolek ist ein fantastischer und wichtiger Sänger, der auf zahlreichen Konzertreisen unterwegs ist“, erklärte Opp.

Mit Egbert Schoenmaker (Emlichheim) kommt am 18. Juli ein alter Bekannter in die Petrikirche. Der Holländer war als führender Sachverständiger bei der Sanierung der Christian-Vater-Orgel tätig. Beim Meller Orgelsommer spielt er unter anderem Stücke von Tielman Susato. „Die gehen auf meiner Orgel ganz fantastische, denn Susatos Stücke unterstreichen die Farbigkeit der Orgel“, freut sich Opp schon jetzt.

„Er ist ganz bescheiden“

Mit Winfried Dahlke aus dem ostfriesischen Weener hat sich für den 25. Juli ein Mann angesagt, den Opp als „Ass unter den Organisten“ bezeichnete. Schon die Stückauswahl für das Konzert in St. Matthäus weise ihn als absoluten Fachmann aus. Zudem habe sich Dahlke einen Namen als Sachverständiger des historischen norddeutschen Orgelbaus und der Orgelrestaurierung gemacht. „Und er ist ein ganz bescheidener Mensch“, sagte Opp.

Wenn der Westerhausener Daniel Skibbe am 1. August mit seinen Improvisationen den Orgelsommer in St. Petri beendet, dürften ihn seine Fans schon erwarten. „Es ist erstaunlich, wie er in verschiedenen Stilen improvisiert. Die Leute kommen, um zu hören, was Daniel sich dieses Mal ausgedacht hat.“


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