Gute Führungen durch Experten Tag der Architektur: Meller Solarlux-Campus überzeugt

Meine Nachrichten

Um das Thema Melle Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.


Melle. Ausgewählte Bauten in Niedersachsen öffneten am Sonntag zum „Tag der Architektur“ ihre Tore. In Melle konnten interessierte Besucher einen Blick hinter die Kulissen des Solarlux-Campus werfen.

Ingenieur Stefan Fehse vom Architekturbüro Dia 179 aus Berlin gab gemeinsam mit weiteren Kollegen aus dem Planungsteam einen Einblick in die Architektur des besonderen Industriebaus.

Jüngst wurde der Solarlux-Campus mit dem renommierten Niedersächsischen Staatspreis für Architektur ausgezeichnet (wir berichteten). Der zukunftsorientierte Industriebau öffnete am Sonntag als einer von insgesamt 102 Objekten in Niedersachsen und Bremen seine Tore.

Offene Bauweise

Interessierte hatten die Möglichkeit, im Rahmen einer Führung einen Blick in das Unternehmen zu werfen, das vom Foyer über Büros und Fertigungsbereiche mithilfe großer Glasfenster und bepflanzter Dachflächen die umgebende Natur in das Gebäude integriert. Gleichzeitig fördert es dank einer offenen Bauweise das kommunikative und teamorientierte Arbeiten aller Mitarbeiter.

650 Menschen sind im Unternehmen tätig. Der Bau des 43500 Quadratmeter großen Solarlux-Campus auf einem 13 Hektar großen Areal hat rund 60 Millionen Euro gekostet. Über die besondere lichtdurchflutete Bauweise sagt das Unternehmen selbst: „Es macht unsere Vision von transparenter Architektur sichtbar.“

„Das war beispiellos“

Die Zusammenarbeit mit der Firma Solarlux sei beispiellos und unkompliziert gewesen, betonte Stefan Fehse: „Man wusste einfach ganz genau, was entstehen soll. Und für uns ist es ein großes Glück und eine große Freude gewesen, dieses Bauvorhaben von der grünen Wiese bis hin zur Fertigstellung begleiten zu können.“ In drei Führungen berichteten Stefan Fehse und seine Kollegen Dörte Fehse, Maike Rahn und Monique Mibs von den Besonderheiten des ganzheitlich umgesetzten Industriebaus für den „die Zeit einfach reif war“.

Schnell wurde offensichtlich, mit wie viel Feingefühl und Ideenreichtum das Planungsteam vorgegangen war, um den Bau in die idyllische Landschaft zu integrieren und den Mitarbeitern eine hohe Aufenthaltsqualität und ein damit einhergehendes angenehmes Arbeitsklima zu schaffen.

Lärm wird geschluckt

Dass dafür in allen Bereichen des Unternehmens das Thema Akustik resolut angegangen wurde, machte Stefan Fehse deutlich. Denn es herrscht dank entsprechender Absorber, die den Lärm der Maschinen „schlucken“, sogar in den Fertigungsbereichen ein nicht schädlicher Lärmpegel.

Somit ist dank der zukunftsweisenden Architektur nicht nur ein Bauwerk entstanden, das zahlreichen Mitarbeitern einen Arbeitsplatz bietet. Der Solarlux-Campus transportiert Licht und Natur in alle Arbeitsbereiche und schafft eine Transparenz ohne Grenzen aufzuzeigen. Oder, wie eine Besucherin beeindruckt feststellte: „Daran können sich aber viele andere Firmen ein Beispiel nehmen.“


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN