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LBS wertet Markt aus Immobilien werden auch in Melle immer teurer

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Eigenheime sind gefragt. Das betsätigt die neue LBS-Analyse. Foto: dpaEigenheime sind gefragt. Das betsätigt die neue LBS-Analyse. Foto: dpa

Melle. Melle macht den bundesweiten Trend zu Preissteigerungen rund um die eigene Immobilie voll mit: Experten der LBS (Bausparkasse der Sparkassen) legten jetzt die Broschüre „Markt für Wohnimmobilien 2018“ vor.

Die Ergebnisse basieren auf der jährlichen Umfrage unter den Immobilienvermittlern von LBS und Sparkassen in über 400 deutschen Städten und Landkreisen. Aus ihren Analysen ziehen die Fachleute das bundesweite Fazit: je höher der Wohlstand in einer Region, desto höher die Preise.

Melle liegt dabei sowohl auf dem Neubaumarkt als auch bei Gebrauchtimmobilien im Mittelfeld.

Für ein Baugrundstück in Melle werden in der Regel 105 Euro pro Quadratmeter bezahlt. Die Schwankungsbreite liegt zwischen 70 und 120 Euro. Für Eigentumswohnungen werden durchschnittlich 2500 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche aufgerufen. Die Bandbreite reicht von 2100 Euro bis 2700 Euro.

Gebrauchte Eigenheime

Für gebrauchte Eigenheime werden in Melle zwischen 155.000 Euro und 300.000 Euro erzielt. Der häufigste Wert liegt bei rund 180.000 Euro. Reiheneigenheime kosten zwischen 95.000 Euro und 165.000 Euro, der häufigste Wert beträgt 135.000 Euro. Eigentumswohnungen weisen die höchste Spanne pro Quadratmeter Wohnfläche auf: Sie kosten zwischen 800 Euro und 1810 Euro, wobei der am häufigsten erzielte Preis 1110 Euro beträgt.

Die Analysten rechnen überall im Erhebungsgebiet mit zunehmender Nachfrage nach Bauland. „Im Bundesdurchschnitt werden 6,7 Prozent höhere Baulandpreise erwartet. Von sinkenden Preisen wird in keiner Region ausgegangen“, teilten sie mit.

Ungebrochen hoch bleibe das Interesse an Eigenheimen und auch die starke Nachfrage nach Gebrauchtobjekten halte weiter an. Rund um Einfamilienhäusern rechnen die Verfasser der Broschüre mit Preissteigerungen von mindestens zwei bis fünf Prozent.

„Nachfrage-Boom“

Im Bereich der Eigentumswohnungen sprechen sie sogar von einem „Nachfrage-Boom“, der unvermindert anhalte. Gerade in Zentren bildeten Eigentumswohnungen zunehmend eine Alternative für Interessenten. Die Macher der Broschüre räumen auch mit dem weitverbreiteten Vorurteil auf, wonach Deutschland ein Mieterland ist. Das sei seit Jahren überholt: Inzwischen wohnten bereits 52 Prozent der Deutschen im eigenen Haus oder in der eigenen Wohnung.

Das passt auch zur politischen Diskussion um Vermögensbildung und Altersvorsorge, bei dem Immobilien häufig im Mittelpunkt stehen: Die Hälfte des Privatvermögens besteht aus Wohngebäuden und Grundstücken. Erst dann folgt das Geldvermögen mit 42 Prozent.


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