Interview mit Felix Brinkmann „In Melle gibt es viel für Jugendliche“

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Das Meller Jugendzentrum „Altes Stahlwerk“ ist „ein toller Ort“ findet Felix Brinkmann. Foto: Michael HengeholdDas Meller Jugendzentrum „Altes Stahlwerk“ ist „ein toller Ort“ findet Felix Brinkmann. Foto: Michael Hengehold

Melle Im Juni 2017 fand die Jugendkonferenz statt, die zweijährlich durchgeführt wird. Einer der engagiertesten Teilnehmer war Felix Brinkmann (damals 15, jetzt 16) aus Buer, der zwölf Vorschläge machte. Wir haben uns mit ihm ein Jahr später über Angebote für Jugendliche in Melle unterhalten.

Felix, was machst du in deiner Freizeit gerne?

Ich spiele gerne. Wenn ich mit Freunden zusammen sitze, gibt es meistens Wasser und Karten. Ich sehe auch gerne Serien, ,Community‘ist meine Lieblingsserie. Ich höre gerne Musik, magwohl J-Pop, aber keinenK-Pop. Am liebsten höre ich Frenchcore, das ist echt krass. Rammstein mag ich auch. Und freitags gehe ich gerne zum Spieleabend im Alten Stahlwerk, da werden Pen & Paper-Rollenspiele gespielt.

Du hast bei der Jugendkonferenz ziemlich viele Vorschläge gemacht, was man in Melle für Jugendliche verbessern könnte. Was war das so?

Zum Beispiel, dass die Skaterbahn erneuert wird. Das läuft ja jetzt auch. Außerdem so eine Art Onlinebörse oder eine App für Ferienjobs. Und Workshops, zum Beispiel zur Vorbereitung auf den Roller-Führerschein. Ein Manga-Workshop hat schon stattgefunden, ein Workshop für ,Magic: The Gathering‘, das ist ein Sammelkartenspiel, wäre auch mal toll. Ein Crashkurs zum Beispiel. Und mehr Angebote für Jugendliche ab 16. Was mit Adrenalin wie Bungee Jumping oder Fallschirmspringen. Und mehr Spiele im Stahlwerk hatte ich vorgeschlagen. Das ist einfach ein toller Ort. Ein richtig toller Ort, da kann man echt gut abhängen.

Hast du denn den Eindruck, die Stadt interessiert sich dafür, was die Jugendlichen möchten?

Ich wohne erst seit vier Jahren in Melle, aber ich finde, die Stadt reicht Jugendlichen echt die Hand – man muss sie nur annehmen. Hier gibt es viel für die Jugend, auch viele Vereine. Melle motiviert Jugendliche, Ideen zu äußern und zu sagen, was sie antreibt. Das müsste jetzt nur mal mehr in die Erwachsenen-Welt transportiert werden, damit die auch mal sehen, was die Jugend so macht. Zum Beispiel mit einer legalen Graffitiwand.


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