„Mensch im Mittelpunkt“ Arbeitskreis Schule-Wirtschaft im Meller Klinikum

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Den Gästen des Arbeitskreises erläuterte Radoslaw Kowalski (links) die Aufgaben der Zentralsterilisation. Foto: Daniel MeierDen Gästen des Arbeitskreises erläuterte Radoslaw Kowalski (links) die Aufgaben der Zentralsterilisation. Foto: Daniel Meier

pm Melle. Mitglieder des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft haben das Christliche Klinikum (CKM) in Melle besucht. Im Rahmen der Erkundungsreihe des Industriellen Arbeitgeberverbands und der Kreissparkasse Melle zum Thema „Mensch und Technik“ gab es Einblicke in die Zentrale Sterilisation, die digitale Patientenakte sowie die OP-Technik.

Verwaltungsdirektor Christian Schedding begrüßte die Gäste mit Arbeitskreisleiter Hermann Krüssel und informierte sie über das Krankenhaus mit rund 500 Mitarbeitern und jährlich rund 10.000 stationären Patienten sowie rund 16.000 ambulanten Patienten. Zwar werde auch im CKM immer mehr Technik eingesetzt, letztlich stehe der Mensch bei der Behandlung aber immer im Mittelpunkt.

Das Beispiel Telemedizin

Esther Gretzmann erläuterte den technischen Fortschritt unter anderem am Beispiel Telemedizin. Ein weiteres Beispiel sei die digitale Patientenakte, die anschließend Miriam Heienbrok umfassend vorstellte. Dazu sei jede Pflegestation mit drei neuen Pflegewagen ausgestattet worden, auf denen sich moderne Rechner befänden. Zusätzlich gebe es auf den Stationen Laptops und stationäre Computerarbeitsplätze sowie eine sichere W-Lan-Technik. Mit dem neuen System würden die Daten direkt am Patientenbett erhoben.

Mit fünf OP-Sälen

Radoslaw Kowalski erläuterte die Aufgaben der Zentralsterilisation, zu denen das Reinigen, Desinfizieren und Sterilisieren der Instrumente gehöre. Das geschehe in einem zukunftsweisenden Prozess aus Handarbeit und modernster Digitaltechnik.

Stefan Hackmann informierte über die Abläufe im OP. In den fünf OP-Sälen des Krankenhauses seien 24 Mitarbeiter und drei Auszubildende in der OP-Pflege tätig. Er ging auf die Möglichkeiten der modernen Medizintechnik ein, betonte aber auch, dass diese immer nur den menschlichen Einsatz unterstützen könne: „Wir arbeiten am Menschen und müssen seine Bedürfnisse wahrnehmen und bewahren.“m/fr


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