Spiele-Spaß und Informationen Sommerfest der Sportschule in Melle

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Melle. Das Sommerfest der SpoGBi (Schule für Sport, Gesundheit und Bildung) war eine Mischung aus Bewegungs-Spielen und Informationen über die Ausbildung zu Sportpädagogen.

Die sportlichen und spielerischen Aktivitäten sorgten zum Schuljahresausklang für buntes Treiben auf den Rasenflächen rund um die Sportschule des niedersächsischen Turnerbundes.

Fliegen wie ein Vogel

So kamen im Grönenbergpark neben den Besuchern des Schulfestes auch so manche Spaziergänger in den Genuss einiger nicht alltäglicher Vorführungen: Sie konnten ganz verschiedene Varianten von Menschenpyramiden und andere akrobatische Übungen der sportlichen Schüler bewundern. Auch das „Elefanten-Volleyball“ mit riesigen Pezzi-Bällen war vermutlich für viele der Zuschauer eine absolute Neuheit.

Als lustiges Spiel nicht nur für den Seniorensport erwies sich das Mensch-ärgere-dich-nicht mit echten Menschen als Spielfiguren. Spaß machte ebenfalls das rustikale „Wikinger-Schach-Spiel“, bei dem Holzklötze mit anderen Hölzern umgeworfen werden müssen. Bei diesem frühzeitlichen Vorgänger des modernen Bowlings kam es allerdings mehr auf Zielgenauigkeit an als auf überlegte Spielzüge oder logisches Denken.

Lehrerin Jenny Straube freute sich über mehrere Interessenten an sportpädagogischen Ausbildungen. Die Schüler der zwölften Klassen zeigten den Besuchern ihre Unterrichtsräume in der Landesturnschule und Sportgeräte und berichteten in lockeren Runden bei Bratwurst und Getränken über ihre bisherigen Ausbildungserfahrungen. Besondere Aufmerksamkeit fand „Ikarus“, ein hochmodernes Sportgerät, das erst am Vortag eingetroffen war.

Ikarus trainiert den ganzen Körper

„Ikarus“ ist ein Simulator, mit dem man wie ein großer Vogel virtuell durch die Wolken oder das Weltall zu einem vorher bestimmten Ziel fliegen kann. „Dieses Gerät trainiert den ganzen Körper“, erklärte Laura Meyer vom Projektteam, zu dem auch Rica Wäscher, Julia Siekermann, Jonas Ludewig und Dorian Schwier gehörten.

Praxisnahe Ausbildung

Genauere Einblicke in die dreijährige Ausbildung zum geprüften Bewegungspädagogen sowie zum Sport- und Gymnastiklehrer gab Hans Roths, der Leiter der staatlich anerkannten Ergänzungsschule. „Unsere Schule ist eine Ausbildungsmöglichkeit für sportbegeisterte Schulabgänger und Quereinsteiger“, erklärte er. Die Schüler würden die Vermittlung von Bewegungsangeboten in den Bereichen Fitness, Gymnastik, Gesundheitsförderung, Prävention und Rehabilitation erlernen. Zur praxisnahen Ausbildung gehörten auch Hospitationen und Praktika, aber ebenso Projektmanagement. So hätte beispielsweise die zwölfte Klasse dieses Sommerfest organisiert.

Als Einsatzmöglichkeiten nach der Ausbildung nannte der Schulleiter Sportunterricht in Vereinen, Verbänden, Reha-Zentren, Ganztagsschulen, Kindergärten, Seniorenheimen, Fitness- und Gesundheitsstudios sowie Trainingsstunden und Kursangebote. Roths wies ausdrücklich darauf hin, dass noch Bewerbungen für das nächste Schuljahr entgegengenommen werden.


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