1000 Herren feiern in Welling „Man braucht sie doch, die Gesmolder“


Mit einem famosen Kommersabend feierte das Schützenfest in Wellingholzhausen am Freitagabend einen gelungenen Auftakt. 1000 Herren kamen, auf der Bühne machten die Akteure einen Rundumschlag durch alles, was den Ort in den vergangenen Monaten bewegt hatte.

Im Beutlingsdorf ist am Freitag die fünfte Jahreszeit angebrochen. Die dauert zwar nur vier Tage, aber die haben es für alle Schützen und die, die irgendwie dazugehören, durchaus in sich.

Traditionell machte der Kommersabend den Auftakt. Knapp 1000 Gäste waren gekommen, die gemeinsam lachten, schunkelten und Spaß haben wollten.

Hermann Borgmann, Präsident der Wellinger Schützen, dankte allen, die als Gäste dabei sind und all denen, die zum gelungenen großen Ganzen beitragen.

Er betonte in seiner Begrüßung: „Wir freuen uns auf vier tolle Tage und ein gelungenes grün-weißes Wochenende.“

Nicht fehlen darf neben Moderator Marc Hehemann die Heimatkapelle Wellingholzhausen. Am Freitag gab es von den Musikern unter der Leitung von Hans-Jörg Haferkamp neben einem Medley von James Last natürlich auch die beliebten Schützenfestlieder. Beim „Niedersachsenlied“ und beim „Wellingholzhausener Heimatlied“ ließen es sich die Herren nicht nehmen und sangen stimmstark mit.

Auf der Bühne legten sich Peter Lumme und Gisbert Lemme mächtig ins Zeug. Die beiden „Wanderer“ nahmen vom Aussichtspunkt auf dem Beutling mit einem Fernglas die Nachbarschaft ganz genau unter die Lupe. Dass es in Gesmold mal wieder drunter und drüber geht, war den beiden nach dem Blick über den Loh klar. Denn in Gesmold hat ein Cafe auf dem Dach eines Hochregallagers eröffnet. Die beiden Wanderer erkennen natürlich den Vorteil: Von dort haben die Gäste einen fantastischen Blick ins gelobte Wellinger Land. Logo, dass sich die beiden einig sind: „Man braucht sie doch, die Gesmolder!“

In Melle erblicken sie das Rathaus und den Bürgermeister, der anscheinend einen „Doktor in Autonummernschildern“ hat. Doktor MEL-Scholz, so feixten Peter und Gisbert, hat vor lauter Nummernschild-Tohuwabohu schlicht die wirklich wichtigen Themen in der Stadt aus den Augen verloren. Ob Feuerwehrhaus, Sanierungen an Schulen und Kindergärten - da gibt es einiges, was den beiden Wanderern einfällt.

Mit einer ordentlichen Portion Humor enterten Michael Göcking, Theo Sewöster und Pastor Jörg Ellinger als „Hoch- und Merkwürden“ die Bühne und thematisierten neben dem Weggang von Pastor Ellinger aus der Gemeinde auch das Zölibat. 

Mit einer ordentliche Prise Lokalkolorit war auch der Beitrag von Bitter und Co. gewürzt. Carsten Schulte und Christian Borgmann knöpfen sich augenzwinkernd und zur Melodie vom beliebten „Hulapalu“ diverse Themen vor, die den Stadtteil am Fuße des Beutlings aktuell bewegen.

Im Rahmen des Herrenabends ging der Jungschützenpokal an Stefan Komesker. Der Zapfenstreichorden wurde durch Präsident Hermann Borgmann und Vize-Präsident Markus Nüsse an Rudolf „Rudi“ Hagedorn verliehen. 

Mit der Losnummer 624 hatte Jonas Wolf Glück: Er gewann ein Wochenende mit einem BMW nach Wahl, gestiftet vom Autohaus Walkenhorst.


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