Gegenbesuch 2019 in Melle Empfang in Torzhok für die Delegation aus Melle

Von pm

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Melle/Torzhok. Die Partnerschaft zwischen Melle und dem russischen Torzhok lebt von persönlichen Kontakten: „Die Stärke dieser Beziehung sind die Verbindungen von Mensch zu Mensch“, stellte Bürgermeister Anatoli Rubaylo während eines Empfangs fest, den die Stadt Torzhok zu Ehren einer vierköpfigen Delegation aus dem Grönegau im Rathaus gab.

Der Redner freute sich, dass der Städtepartnerschaftsbeauftragte Gottfried Müller, Stadtsprecher Jürgen Krämer sowie die Ratsmitglieder Uwe Plaß und Christian Terbeck die lange Reise auf sich genommen hatten, um in der Stadt an der Twerza weitere Weichenstellungen für die künftige Partnerschaftsarbeit vorzunehmen. Rubaylo wies darauf hin, dass sich Torzhok seit dem letzten Besuch einer Delegation aus Melle vor drei Jahren positiv weiterentwickelt habe: „Und wenn ihr das nächste Mal in unsere Stadt kommt, werdet ihr abermals viel Neues sehen“, sagte der Politiker an die Gäste aus dem Grönegau gerichtet.

Freundschaft pflegen

Der Präsident der Duma von Torzhok, Vladimir Shitkov, machte deutlich, „dass wir trotz der unterschiedlichen Auffassungen in der großen Politik weiter unsere Freundschaft pflegen werden“. Der Stadt Torzhok sei sehr daran gelegen, die Verbindungen mit Melle zu intensivieren und auszubauen, und zwar aus kultureller, sportlicher und wirtschaftlicher Ebene.

Im Namen der Gäste dankte Gottfried Müller Anatoli Rubayo und Vladimir Shitkov für den freundlichen Empfang. Torzhok sei eine aufstrebende Stadt, die insbesondere in den vergangenen Jahren eine positive Entwicklung genommen habe. Um einen Beitrag zur Völkerverständigung zu leisten, sei es wichtig, losgelöst von der Weltpolitik „auf der unteren Ebene Freundschaften zu pflegen“.

2019 ein Gegenbesuch

Mit großer Freude nahmen die führenden Repräsentanten der Stadt Torzhok die Einladung der Gäste aus Deutschland an, im kommenden Jahr an der 850-Jahrfeier in Melle teilzunehmen. Das Stadtjubiläum ist allerdings nur ein Grund zum Feiern. Denn im selben Jahr wird die Städtepartnerschaft zwischen Torzhok und Melle 25 Jahre alt: „Ein weiterer Grund für uns, im kommenden Jahr unsere Freunde in Deutschland zu besuchen“, stellte Bürgermeister Anatoli Rubaylo abschließend freudestrahlend fest.

Im Anschluss an den Empfang im Rathaus nahmen Gottfried Müller, Jürgen Krämer, Christian Terbeck und Uwe Plaß aus Anlass des Stadtfestes in der Torkhoker Innenstadt an einer Festveranstaltung unter freiem Himmel teil, in deren Verlauf Bürgermeister Rubaylo und Duma-Präsident Shitkov die „Helden der Arbeit“ mit Schärpen, Präsenten und Blumenbouquets auszeichneten.

Musik und Folklore

Eine besondere Note erhielt der Festakt durch Musik- und Folkloredarbietungen, in denen auch die Städtepartnerschaft zwischen Torzhok und Melle ihren Niederschlag fand. So traten junge Tänzerinnen vor das Publikum, deren Kostüme die Wappen und Stadtansichten der Torzhoker Partnerstädte trugen. „Echte Hingucker“, fanden die Gäste aus Melle, die zur Feier des Tages ebenfalls auf die Bühne gebeten und von den ungezählten Zuschauern mit Beifall willkommen geheißen wurden.

Abgerundet wurde das Programm an diesem Tag durch den Besuch einer Schuhfabrik, durch die Besichtigung der Sportschule von Torzhok, durch eine Stadtführung und durch ein Brillantfeuerwerk, das den Höhepunkt der viertägigen Russland-Reise bildete.


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