Wieder Rock im Zeichen der Kuh „Russkaja“ Headliner beim Stemweder Open-Air

Mit ihrer Highspeed-Turbo-Polka und ihrem frechen Balkan-Sound will „Russkaja“ das Stemweder Open-Air-Festival überrollen. Foto: HoloubekMit ihrer Highspeed-Turbo-Polka und ihrem frechen Balkan-Sound will „Russkaja“ das Stemweder Open-Air-Festival überrollen. Foto: Holoubek

Alle Jahre wieder lädt das „Umsonst-&-draußen-Urgestein“ im Zeichen der Kuh zum Stelldichein. Bereits zum 42. Mal gibt es jetzt das Stemweder Open-Air-Festival in Stemwede-Haldem.

pm/nw Stemwede. 1976 aus der Taufe gehoben, wird dieses Jahr am 17. und 18. August die 42. Auflage des Stemweder Open Air, eines der beliebtesten deutschen „Umsonst-&-draußen-Festivals“, gefeiert. So wird die Erfolgsgeschichte des Festivals fortgesetzt, und im Vertrauen auf ein sicheres Line-up-Händchen dürften sich ganze Heerscharen auf den Weg nach Stemwede machen.

Neben der Musik auf zwei Bühnen hat sich das muntere Treiben auf dem Festivalgelände – zwischen Verkaufsständen, dem DJ-Zelt, der Chill-out-Area „Sonnensystem“, Kleinkunst und allgemeiner Party – in seiner lebhaften Festivalkultur zu einer Hauptattraktion des Events entwickelt. Das Ganze wird dann auch regelmäßig bestens vertont, denn schon in der Vergangenheit bewiesen die Veranstalter Geschmack und Vorausblick. Konnte man doch Bands wie Sportfreunde Stiller, Beatsteaks, Donots, La Vela Puerca, Jupiter Jones, Slime oder AnnenMayKantereit in Stemwede erleben.

Indie, Ska und Punk

Die Vorbereitungen für das diesjährige Festival laufen bereits auf Hochtouren, und die Abteilung Booking hat ihre Hausaufgaben gemacht. Neben einer bunten Mischung aus Indie, Ska, Rock, Punk und allem, was sonst gefällt, stehen dieses Jahr wieder einige Highlights auf der Bühne. Als Headliner spielen dieses Jahr „Russkaja“.

Die Polka-Dampfwalze

Daneben können sich die Besucher auf „Misconduct“ und „Jetbone“, zwei Powerbands aus Schweden, freuen. „Kellerkommando“ bieten ein herrliches Gebräu aus Urban, Elektro, Ska, Punk und Franconian Folk, und live sind sie eine Wucht. Schnell, energiegeladen, melodisch kommen „Grizzly“ daher, die gerade die Charts stürmen. Und auf der Wiesenbühne sorgen die „Wisecräcker“ und „Ani Lo Projekt“ für Stimmung.

„Erbarmen! Zu spät, die Russen kommen! Und das mit neuem Album!!“ – Die russische Polka-Dampfwalze überrollt Stemwede mit Highspeed-Turbo-Polka. „Russkaja“ kreieren ihren eigenen Stil, indem sie rotzenfrech Balkan-Sound, Polka, Rock ’n’ Roll und Metal vermischen und dabei die Lebensfreude des Ostens vermitteln. Die Power von „Russkaja“ kennt keine musikalische Grenzen, und der Fan, egal ob Alternativ, Hippie oder Metal, dreht beim Bandhit „Psycho Traktor“ regelrecht ab. Die Botschaft ist glasklar wie russischer Wodka: „Tanz, tanz, tanz, und wenn du ausgestanzt hast, dann fang wieder von vorne an.“ Hier kommt die schlicht und einfach verrückteste Band der Welt pm/nw