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08.06.2018, 14:19 Uhr MEINUNG

MEL-Kennzeichen: Ein Stück Heimat

Von Simone Grawe, Simone Grawe


Spannender Moment: Unter den strengen Blicken von Andreas Sturm und Reinhard Scholz zieht Heiner Rössler mit verbundenen Augen die Gewinner der Kennzeichen von „MEL-LE 1“ bis „MEL-LE 9“. Foto: Simone GraweSpannender Moment: Unter den strengen Blicken von Andreas Sturm und Reinhard Scholz zieht Heiner Rössler mit verbundenen Augen die Gewinner der Kennzeichen von „MEL-LE 1“ bis „MEL-LE 9“. Foto: Simone Grawe

Melle. Melle. MEL bewegt und rührt zu Tränen. Manchen Menschen ist der Hype um die MEL-Kennzeichen aber ziemlich egal. In jeden Fall steht die Wiedereinführung der Nostalgie-Kennzeichen für ein Stück Heimat, findet unsere Kommentatorin.

Freudentränen bei der Reservierung der Wunschkennzeichen und eine Teilnehmerzahl von 888 bei der Verlosung: Die MEL-Kennzeichen bewegen und rufen Emotionen hervor.

Als „absolut irre“ bezeichnet Reinhard Scholz den Hype um die Nostalgie-Kennzeichen. Gleichwohl zeigt der Bürgermeister Verständnis für all diejenigen, die das Thema ignorieren oder für überzogen halten. Ein Kennzeichen ist für sie eben nur ein Stück Blech.

Aber gerade dieses kleine Schildchen ist für viele Ausdruck einer Identität: Hochzeitstag oder Geburtstag werden oftmals darauf verewigt. Das schafft eine Verbindung zwischen Fahrzeug und seinem – oft stolzen – Besitzer. Für MEL gilt jedenfalls: Mit der Wiedereinführung ist ein Stück Heimat in den Grönegau zurückgekehrt.


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