Udo Albersmann gewinnt „MEL-LE 1“ Gewinner der MEL-Verlosung stehen fest

Von Simone Grawe, Simone Grawe

Ziehung der Gewinner der Verlosung MEL-Kennzeichen: Heiner Rössler, Reinhard Scholz, Wolfgang Hoff, Andreas Sturm, Heike Bumhoffer und Jürgen Krämer (von links). Foto: Simone GraweZiehung der Gewinner der Verlosung MEL-Kennzeichen: Heiner Rössler, Reinhard Scholz, Wolfgang Hoff, Andreas Sturm, Heike Bumhoffer und Jürgen Krämer (von links). Foto: Simone Grawe

Melle. Melle. Zwei Leute haben geschüttelt, einer war gerührt: Die Auslosung der Gewinner der MEL-Kennzeichen von „MEL-LE 1“ bis „MEL-LE 9“ erwies sich als heitere Veranstaltung.

Tropische Temperaturen an einem sinnträchtigen Ort: Mit Bedacht hatte die Stadt das Automuseum als Ort der Ziehung der Verlosungsaktion im Zusammenhang mit der Einführung der MEL-Kennzeichen gewählt, wobei Heiner Rössler als Glücksfee die Hauptrolle spielte.

888 Anmeldungen für Verlosung

„Es ist schon überwältigend, auf welche Resonanz die Verlosung gestoßen ist“, betonte Ordnungsamtsleiter Andreas Sturm. Zum Schluss haben sich 888 für die Verlosung angemeldet: „Damit haben wir bei Weitem nicht gerechnet“, sagte Andreas Sturm, der im Beisein von Bürgermeister Reinhard Scholz, Mediensprecher Jürgen Krämer, Heike Bumhoffer von der Teamleitung der Kfz-Zulassungsstelle, und Wolfgang Hoff vom Automuseum das Prozedere erläuterte.

Ziehung mit Schlafbrille

Zehn Kästen mit der Beschriftung MEL 1 bis MEL 9 standen fein aufgereiht am Boden, die einzeln entleert und in einer Wahlurne versenkt wurden. Reinhard Scholz verband derweil Heiner Rössler mit einer Schlafbrille die Augen, sodass dieser neutral die Gewinner ziehen konnte.

„Mir ist nicht so ganz klar, wie ich mich als Fee fühlen werde“, scherzte Heiner Rössler vom Automuseum, ehe er den ersten Zettel zog: Udo Albersmann aus Markendorf stand als künftiger Träger von „MEL-LE 1“ fest.

Heike Bumhoffer griff unmittelbar zum Handy und ließ im Bürgeramt die angegebenen Daten überprüfen: „Alles okay“, hieß es nach Rücksprache, und weiter ging‘s.

Scholz: „Absolut irre“

„Es ist ein Riesenaufwand, den die Kollegen betrieben haben“, würdigte Reinhard Scholz: „Ein Auto ist für viele mit Emotionen verbunden, und dazu gehören auch die Kennzeichen“, meinte er. Mit Blick auf das hohe Interesse an den wieder eingeführten Schildern sagte er: „Es ist absolut irre, wie sehr dieses Thema bewegt.“

Die Idee, die nostalgischen Schilder wieder einzuführen, sei von vielen geboren. Von daher begrüße es die Stadt, die Bevölkerung mit der Verlosung der besonderen Kennzeichen daran teilhaben zu lassen. Nicht jeder könne den Hype um die Kennzeichen nachempfinden, räumte Scholz ein: „Ein Wunschkennzeichen kann aber etwas Besonderes sein, wenngleich es nur ein Stück Blech ist“. Es gebe aber keinen Grund, es nicht zu mögen und sich nicht damit zu identifizieren.

Abwechselnd schüttelten sodann Andreas Sturm und Reinhard Scholz die Urnen: „Wir werden immer besser“, lautete deren Urteil, während sich Heiner Rössler sehr gerührt zeigte, dass gerade das Automuseum als Ort der Ziehung gewählt worden war.

Und das sind die weiteren Gewinner: Heike Rohlf-Büscher (MEL-LE 2), Maren Henke (MEL-LE 3), Corinna Schlüter (MEL-LE 4), Gerhard Rose (MEL-LE 5), Magdalena Boldt (MEL-LE 7) und Siegfried Hehemann (MEL-LE 8). Die beiden übrigen Gewinner möchten ungenannt bleiben.

Binnen drei Monaten muss das Kennzeichen zugelassen werden. Wenn nicht, geht es auf den nächst gezogenen Teilnehmer über. Bei Zulassung oder Umkennzeichnung auf das zugeloste Kennzeichen fallen die üblichen Gebühren in Höhe von rund 60 bis 90 Euro an. Für das Wunschkennzeichen werden zusätzliche Gebühren in Höhe von 10,20 Euro berechnet.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN