Sechs Feuerwehren im Einsatz Schwelbrand bei Büromöbelhersteller in Melle

Von Kirsten Muck


Oldendorf. Beim Büromöbelhersteller Assmann im Meller Stadtteil Westerhausen ist es zu einem Schwelbrand in einem Hacker gekommen. Vermutlich sei die Maschine heiß gelaufen und habe dadurch die Spanplattenreste in Brand gesetzt, sagte der Sprecher des Unternehmens Marc Schumann. Die Werksfeuerwehr sowie mehrere Ortsfeuerwehren waren im Einsatz. 50 Kameraden waren vor Ort.

Um 14 Uhr alarmierten Mitarbeiter des Unternehmens die Feuerwehr, weil Rauch aus der Anlage im Keller unter einer Produktionshalle aufstieg. Die Werksfeuerwehr war als erste mit 15 Feuerwehrleuten vor Ort. Zusätzlich wurden die Wehren aus Melle, Oldendorf und Niederholsten alarmiert. Eine Stunde nach der Alarmierung, als der Brand bereits unter Kontrolle war, rief Einsatzleiter Rainer Schlendermann noch Unterstützung aus Gesmold und Ellerbeck hinzu. Für den Einsatz benötigte er noch Atemschutzträger. Insgesamt waren acht Trupps mit je zwei Feuerwehrleuten unter Atemschutz im Einsatz. Verletzt wurde niemand.

Reste landen im Spänebunker

Der Hacker, der den Schwelbrand auslöste, zerkleinert die Reste der Spanplatten, die beim Zuschneiden übrig bleiben. Diese Späne werden in den Spänebunker gesaugt, damit sie im Winter zum Heizen der Hallen benutzt werden können. Der Schaden beläuft sich auf 10000 Euro, teilte der Sprecher von Assmann mit.